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Aufgeben gilt nicht! Mainz hofft auf Bestehen gegen Leipzig

21.01.2021 - Abstiegskandidat Mainz 05 schreibt den Bundesligaverbleib nicht ab und hält auch in der Notlage den Wechsel von Torjäger Jean-Philippe Mateta für den «richtigen Schritt».

  • Bo Svensson, Trainer vom FSV Mainz 05, steht vor Spielbeginn im Stadion. Foto: Torsten Silz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bo Svensson, Trainer vom FSV Mainz 05, steht vor Spielbeginn im Stadion. Foto: Torsten Silz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Aufgeben gibt es beim FSV Mainz 05. «Nach 17 Spieltagen muss man nicht aufgeben, aber mit sieben Punkten hat es noch kein Bundesligist geschafft, drin zu bleiben», erklärte Sportdirektor Martin Schmidt vor der Fußballpartie des Tabellenvorletzten am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den -zweiten RB Leipzig. «Das ist eine sehr schwere Aufgabe. Packen wir den Bock an den Hörnern und stellen wir uns der Herausforderung.»

Auch der neue Trainer Bo Svensson, unter dessen Regie in drei Partien nur ein Punktgewinn gelang, gibt die Hoffnung auf den Klassenverbleib trotz eines Abstandes von acht Zählern zum Relegationsplatz nicht auf. «Wir haben noch 17 Spiele», sagte der Däne am Donnerstag. «Dazu müssen wir auch mal drei, vier Spiele hintereinander gewinnen. Dazu sind wir in der Lage.»

Dass er nach den Partien bei Borussia Dortmund (1:1) und gegen den VfL Wolfsburg (0:2) eher resigniert gewirkt haben soll, wollte Svensson nicht gelten lassen: «Auch wenn ich nicht so viele Witze gemacht habe, hat sich seit dem ersten Tag bei mir nichts geändert.»

Negative Auswirkungen durch den am Donnerstag offiziell verkündeten Wechsel von Stürmer Jean-Philippe Mateta erwartet Sportchef Schmidt nicht. Für ihn ist die Ausleihe des 23-jährigen Franzosen bis Ende der Saison 2021/22 mit einer Kaufoption zum englischen Premier-League-Club Crystal Palace der richtige Schritt. «Es gab keine andere Möglichkeit. Das hat sportliche und wirtschaftliche Gründe - und es war der Wunsch des Spielers», betonte Schmidt.

Statt sich nach einem Nachfolger für Mateta, der sieben Tore in dieser Saison erzielt hat, umzuschauen, soll aus dem Kader heraus eine Lösung für die Offensive gefunden werden. «Ich denke, dass wir das auffangen können. Es ist nun Platz da für die, die hinten dran waren», sagte Schmidt weiter. Dies gilt zum Beispiel für den 20-jährigen Jonathan Burkardt, von dem Svensson viel hält: «Ich sehe seine Entwicklung sehr positiv. Er ist ein Spieler, der eine große Zukunft vor sich hat.»

Größeren Bedarf als in der Offensive sieht Schmidt für die Position des linken Verteidigers. «Wir beobachten den Transfermarkt, Gespräche laufen. Wir wollen da einen Impuls setzen», berichtete der Schweizer.

Bereits vor dem Spiel gegen Leipzig gibt es positive Nachrichten zum Personal. Außenverteidiger Daniel Brosinski hat eine Knieverletzung auskuriert, nachdem er in den Partien in Dortmund und gegen Wolfsburg pausieren musste. Noch offen ist, ob Abwehrspieler Jeremiah St. Juste trotz der Rückkehr ins Training in den Kader zurückkehren kann. «Ein Tick zu früh» wäre es noch für Edimilson Fernandes, der nach einem erneuten positiven Corona-Tests aus der Quarantäne zurück, aber erst wieder im Aufbautraining ist.

Abgesehen von der Personalsituation ist sich Svensson bewusst, dass die Chance auf den ersten Heimsieg der Spielzeit nicht all zu groß ist. «Leipzig ist meiner Meinung nach eine der bestspielenden Mannschaften in der Bundesliga», sagte er. «Das wird eine schwere Aufgabe, aber es ist dann das Ziel, gegen so einen schweren Gegner auch mal zu bestehen.»

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