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Autozulieferer Stabilus: Wegen Branchenkrise zurückrudern

05.08.2019 - Koblenz (dpa) - Der Autozulieferer Stabilus hat wegen der anhaltenden Branchenflaute die Umsatzprognose erneut gesenkt - dieses Mal allerdings nur leicht. «Vor dem Hintergrund des anhaltend herausfordernden Marktumfelds in der Automobilindustrie aktualisiert Stabilus seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 und erwartet nun einen Umsatz zwischen 950 und 960 Millionen Euro», teilte das im SDax notierte Unternehmen am Montag in Koblenz mit.

  • Das Firmengelände des Koblenzer Gasfederherstellers "Stabilus". Foto: Thomas Frey/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Firmengelände des Koblenzer Gasfederherstellers "Stabilus". Foto: Thomas Frey/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zuvor war das Unternehmen von einem Umsatz von etwa 960 Millionen Euro ausgegangen. Im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) lagen die Erlöse bei 963 Millionen Euro. Stabilus hatte bereits im Februar und Mai die Prognose reduziert.

«Die unerwartet lange andauernde Schwäche der weltweiten Automobilindustrie - insbesondere die weiterhin enttäuschende Entwicklung in Deutschland und China - hat sich auch im dritten Quartal in unseren Ergebnissen niedergeschlagen», sagte Finanzchef Mark Wilhelms. Das Industriegeschäft habe sich auch dank Zukäufen hingegen besser entwickelt.

Im dritten Quartal bis Ende Juni gingen die Erlöse um drei Prozent auf 242 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte und Zukäufe fiel der Rückgang mit 7,1 Prozent noch stärker aus. Rund die Hälfte der Gesamteinnahmen wurden in Europa erzielt. Besonders deutlich war der Rückgang der Erlöse mit 17,5 Prozent im Raum Asien-Pazifik.

Den überwiegenden Teil seiner Umsätze erzielte Stabilus im Automobilsektor. Insgesamt ging das Autogeschäft im dritten Quartal um 9 Prozent auf 146 Millionen Euro zurück, das Industriegeschäft stieg hingegen um 6,7 Prozent auf 95,5 Millionen Euro. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um 6 Prozent auf 37 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb mit 19,3 Millionen Euro etwa ein Viertel weniger übrig als im Vorjahr.

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