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Beierlorzers emotionale Rückkehr nach Köln ohne Zuschauer

12.03.2020 - Keine Zuschauer - keine Stimmung: Der 26. Spieltag der Bundesliga verändert den Fußball. Mainz muss beim ehemaligen Club von Trainer Beierlorzer bestehen. Den ersten Vergleich gewannen die 05er mit 3:1.

  • Der Mainzer Trainer Achim Beierlorzer. Foto: Torsten Silz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Mainzer Trainer Achim Beierlorzer. Foto: Torsten Silz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Fußball im Ausnahmestatus. Der komplette Ausschluss der Zuschauer am 26. Spieltag der Bundesliga wegen des neuartigen Coronavirus ist für alle Clubs ein harter Einschnitt. Der FSV Mainz 05 muss sich am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei der ersten Rückkehr seines Trainers Achim Beierlorzer an seine frühere Wirkungsstätte beim 1. FC Köln bewähren. Ein «bisschen besonders» empfindet der gebürtige Franke den Gang nach Köln, wo er nach nur elf Partien und sieben Punkten entlassen wurde.

Die besondere Stimmung in der Kölner Arena wusste der 52-Jährige immer zu schätzen. «Die Atmosphäre kann schon einschüchtern», meinte Beierlorzer, der nun keine Pfiffe gegen sich vernehmen wird. «Beschäftigt habe ich mich nicht damit. Zuschauer hätten uns auch motivieren können.» Um die Stimmung zu simulieren, lässt der 05-Coach im alten Bruchwegstadion trainieren. «Da hört man jedes Wort.» Köln sammelte schon Erfahrung mit einem Geisterspiel und unterlag am Mittwoch bei Borussia Mönchengladbach mit 1:2. Es war die dritte Niederlage in den letzten elf Partien.

Beierlorzer-Nachfolger Markus Gisdol hat den FC beeindruckend aus dem Keller geführt. «Köln hat sich gefunden, hat klare Abläufe. Die gewinnen viele zweite Bälle und kommen überfallartig über die Außen», lobte Beierlorzer sein ehemaliges Team und damit auch seinen Nachfolger. Besondere Beachtung verdienen der frühere Mainzer Jhon Cordoba und der von Schalke ausgeliehenen Mark Uth.

Konstanz hat Beierlorzer in Mainz bisher nicht verankern können. Guten Auftritten folgen immer wieder unerklärliche Einbrüche wie zuletzt beim glücklichen 1:1 gegen Düsseldorf. «Das Spiel war schlecht. Aber wir wollen nicht immer olle Kamellen rausholen. Wir müssen einfach besser Fußball spielen. Schlechter können wir es ja fast auch nicht machen.»

In der Trainingswoche sollte jeder Profis die Chance erhalten, sich anzubieten. «Zufrieden» zeigte sich Beierlorzer mit der Reaktion. Der 05-Coach hatte angekündigt, die Karten für die Besetzung des Kaders neu zu mischen. Ergebnisse gibt es noch nicht. «Noch hat keiner seine Karte bekommen», erklärte Beierlorzer. Auf jeden Fall nicht dabei sind der gesperrte Jean-Philippe Mateta (Gelb-Rot) und Torhüter Robin Zentner nach seinem Kreuzbandanriss. Ob Zentner operiert werden muss oder konservativ behandelt wird, steht noch nicht fest. Erstmals nach seiner Knöchelverletzung aus dem August wird Stefan Bell Teile des Mannschaftstrainings absolvieren.

Der Mainzer Sportchef Rouven Schröder rechnet nicht damit, dass die Zuschauer schnell in Fußballstadion zurückkehren. «Das kann ich mir nicht vorstellen», sagte Schröder am Freitag. Er verweist auf die kurzfristig anberaumte Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am kommenden Montag. «Da muss klar festgelegt werden, wie es weitergeht. Wir müssen einen Weg finden», sagte der Mainzer Manager. Spekulieren will er nicht. Doch auch ihm ist klar, dass angesichts der fortschreitenden Gefahr durch das Coronavirus auch eine Aussetzung der Spiele bis hin zum Abbruch der Saison möglich ist.

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