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Bergung der Waggons von entgleistem Güterzug beendet

04.09.2020 - Nach der Entgleisung eines Güterzugs sind die Bergungsarbeiten abgeschlossen. Nun wird die Unfallstelle aufgeräumt, bevor am Wochenende mit dem Austausch des Erdbodens begonnen werden soll. Die Strecke kann bald zumindest von einigen Zügen wieder befahren werden.

  • Bergung des entgleisten Güterzuges. Foto: Thomas Frey/Thomas Frey © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bergung des entgleisten Güterzuges. Foto: Thomas Frey/Thomas Frey © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Bergungsarbeiten nach der Entgleisung eines Güterzugs im Bahnhof Niederlahnstein (Rhein-Lahn-Kreis) sind abgeschlossen. Mit Kränen hat die Deutsche Bahn in der Nacht zum Freitag die letzten drei Waggons des nahe Koblenz entgleisten Güterzugs «aufgegleist», also für den Abtransport aufgestellt, sagte eine Frankfurter Bahnsprecherin am Freitag.

Nun werde die Unfallstelle aufgeräumt, bevor am Wochenende mit dem Austausch des durch Diesel verunreinigten Erdreichs begonnen werden soll. Etwa 7000 Kubikmeter Erde werden ausgehoben, neu aufgefüllt und verdichtet. Danach folge die Installation neuer Gleise und von vier Weichen.

Der Güterzug, der sich nach Angaben der Polizei auf dem Weg von Rotterdam nach Basel befunden hatte, war am Sonntag entgleist. Jeder der insgesamt 18 Kesselwagen hatte bis zu 60 000 Liter Diesel geladen. Von den 18 Waggons waren sieben umgekippt, zwei weitere entgleisten und blieben stehen.

Erst nachdem alle umgefallenen Waggons leergepumpt worden waren, konnten die beschädigten und ineinander verkeilten Kesselwagen mit Hilfe von Kränen geborgen und zurück auf das Gleis gesetzt werden.

Bis zu 150 000 Liter Diesel sollen bei dem Unfall ausgelaufen sein. Für den Abtransport des beschädigten Güterzugs sei der Eigentümer, ein privates Bahnunternehmen, zuständig.

Nach Angaben der Deutschen Bahn wird die Lahn-Eifel-Bahn ab Montag wieder zwischen Koblenz und Limburg fahren, da der dieselbetriebene Zug nicht auf Oberleitungen angewiesen ist. Frühestens ab 14. September rechnet die Bahn mit der kompletten Streckenfreigabe.

Neben der Bundespolizei ermittelt auch die Bonner Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) am Unfallort. Die genaue Schadenshöhe ist unklar.

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