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Bericht: Messerangreifer starb an Schüssen eines Polizisten

10.07.2020 - Der bei einem Polizeieinsatz in einer Mainzer Wohnanlage getötete mutmaßliche Messerangreifer ist laut Obduktionsbericht aufgrund der Schüsse eines Beamten gestorben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde der 57-Jährige von drei der insgesamt vier abgegebenen Schüsse getroffen und verstarb an den Folgen. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen stünden noch aus.

  • Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 57-Jährige soll am Dienstagabend einen 76 Jahre alten Mitbewohner der Anlage mit einem Messer schwer verletzt und die herbeigerufenen Polizisten bedroht haben. Bei der Festnahme ging der mutmaßliche Angreifer nach Polizeiangaben mit einem Messer auf die Beamten zu und soll auch durch Pfefferspray und einen Elektroschocker (Taser) nicht zu stoppen gewesen sein. Der 76-Jährige ist laut Polizei auf Grund der Schwere der Verletzungen weiterhin nicht vernehmungsfähig. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei war gegen 17 Uhr von dem Messerangriff verständigt worden. Eine Streife entdeckte eine größere Blutspur im Flur der fünfstöckigen Wohnanlage und den Schwerverletzten. Er wurde mit Schnittverletzungen im Gesicht und am Arm ins Krankenhaus gebracht, und die Polizei forderte Unterstützung an.

Der mutmaßliche Angreifer hielt sich den Angaben zufolge beim Eintreffen der Polizei auf der Terrasse seiner Erdgeschosswohnung auf und trat - mit einem Messer bewaffnet - auf die Beamten zu, als diese seine Wohnung ausgemacht hatten und ihn festnehmen wollten. Warum der Mann seinen älteren Nachbarn verletzt hatte, war zunächst völlig unklar.

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