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Blauzungenkrankheit erneut nachgewiesen

08.11.2019 - Mainz/Koblenz (dpa/lrs) - In Rheinland-Pfalz ist wieder die Blauzungenkrankheit ausgebrochen. Wie das Umweltministerium und das Landesuntersuchungsamt am Freitag mitteilten, wurde der Erreger bei drei Rindern im Kreis Südwestpfalz nachgewiesen. Bereits Anfang des Jahres war in fünf rheinland-pfälzischen Betrieben die Krankheit festgestellt worden. Seit Januar ist ganz Rheinland-Pfalz daher zum Sperrgebiet erklärt worden, das mindestens zwei Jahre aufrecht erhalten wird und den Tierhandel stark einschränkt.

  • Eine Veterinärin impft ein Jungtier gegen die Blauzungenkrankheit. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Veterinärin impft ein Jungtier gegen die Blauzungenkrankheit. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Seit diesem Monat bezuschusst das Land deshalb Impfungen für Rinder, Schafe und Ziegen mit bis zu 1,50 Euro pro Impfung. «Die Impfung ist aktiver Tierschutz: Sie dient der Tierseuchenprophylaxe und erleichtert auch den Handel mit empfänglichen Tieren», erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) laut einer Mitteilung in Mainz. Eine Impfung kostet dem Umweltministerium zufolge im Schnitt 6,30 Euro bei Rindern und 3,90 Euro bei Ziegen sowie Schafen. Die Impfung ist eine der Hauptvoraussetzungen, um Tiere aus Rheinland-Pfalz zu transportieren.

Das Virus wird nicht direkt von Tier zu Tier übertragen, sondern über kleine, blutsaugende Mücken (Gnitzen). Für den Menschen ist der Erreger nicht gefährlich.

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