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Bund-Länder-Corona-Beratungen: Dreyer informiert

05.01.2021 - Alles deutet auf eine Verlängerung des coronabedingten Lockdowns hin. Darüber entscheiden werden die Regierungschefs von Bund und Ländern bei einer gemeinsamen Videoschalte.

  • Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, spricht im Landtag. Foto: Andreas Arnold/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, spricht im Landtag. Foto: Andreas Arnold/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Anschluss an eine neue Runde von Bund-Länder-Beratungen zu Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie informiert die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die Öffentlichkeit an diesem Dienstag über die Ergebnisse. Die Mehrheit der Länderregierungschefs, unter ihnen auch Dreyer, ist für eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen über den 10. Januar hinaus bis zum Monatsende. Auch der Bund tritt dafür ein.

Vor den Beratungen, die für 13.00 Uhr terminiert wurden, erklärte Dreyer, sie setze «weiterhin alles daran, die Infektionszahlen zu senken, um das öffentliche Leben bald wieder schrittweise hochfahren zu können». Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland sei aber noch immer viel zu hoch. Und: Die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester könnten frühestens in einer Woche sichtbar werden. «Wir können daher noch keine Lockerungen vornehmen, aber wir arbeiten weiter daran, wie wir das öffentliche Leben wieder hochfahren können.»

Mit Ausnahme von Läden für den täglichen Bedarf sind Einzelhandelsgeschäfte seit dem 16. Dezember geschlossen. Gaststätten, Hotels, Kultur- und Freizeiteinrichtungen wurden bereits am 2. November 2020 geschlossen. Im öffentlichen Raum dürfen sich zurzeit Angehörige aus zwei Haushalten treffen, höchstens jedoch fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt.

Die Landesregierung hatte außerdem bereits vor Weihnachten festgelegt, dass es an den Schulen im Land bis zum 15. Januar Fernunterricht geben wird. Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen aber wie geplant am Donnerstag (7.1.) beginnen. Die Kitas sollen offenbleiben für Kinder, deren Eltern sonst keine Betreuungsmöglichkeit haben.

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