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Bundespolizei meldet weniger Straftaten

01.04.2019 - Koblenz (dpa) - Die Bundespolizei in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland meldet für das vergangene Jahr weniger Straftaten. Die von ihr registrierten Fallzahlen von Aufbrüchen von Fahrkartenautomaten, Betrügereien und Drogendelikten hätten allerdings leicht zugenommen, sagte der Präsident der für alle drei Bundesländer zuständigen Bundespolizeidirektion Koblenz, Joachim Moritz, am Montag. Insgesamt sprach er von einer «positiven Jahresbilanz 2018».

  • Ein Aufkleber mit dem Hoheitszeichen der Bundespolizei. Foto: Peter Kneffel/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Aufkleber mit dem Hoheitszeichen der Bundespolizei. Foto: Peter Kneffel/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Alles in allem sank die Zahl der von der Bundespolizei gezählten Straftaten wie etwa auch Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, Raubüberfälle und Taschendiebstähle im Vergleich zum Jahr 2017 um 5,1 Prozent auf 41 017. Die Aufklärungsquote lag laut Moritz bei 72 Prozent. Die Bundespolizei schützt zum Beispiel Grenzen, Bahnhöfe, Flughäfen - und auch den Goldschatz in der Deutschen Bundesbank in Frankfurt. Mit den Landespolizeien arbeitet sie eng zusammen.

2018 erzielte die Bundespolizei in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nach Worten von Moritz 13 779 Fahndungstreffer. Dabei vollstreckte sie 1623 Haftbefehle gegen mutmaßliche oder bereits verurteilte Straftäter vom Schwarzfahrer bis zum Mörder.

Außerdem war die Bundespolizeidirektion Koblenz 2018 nach eigenen Angaben an 139 Abschiebungen von Ausländern beteiligt. 66 Menschen wies sie an der Grenze zurück. Hinzu kamen 51 registrierte Einschleusungen von Ausländern - teils auch in Lastwagen, deren Fahrer nichts davon wussten. 31 Schleuser wurden aufgegriffen.

Die Bundespolizeidirektion Koblenz hat 1607 Polizeivollzugsbeamte. Für Deutschlands größten Flughafen Frankfurt ist sie nicht zuständig - dort gibt es eine eigene Bundespolizeidirektion.

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