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CDU-Fraktion will mehr Geld und Wertschätzung fürs Ehrenamt

06.08.2020 - Mehr Geld, Wertschätzung und Anreize für das ehrenamtliche Engagement von Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz hat die CDU-Landtagsfraktion verlangt. Der Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf und der Abgeordnete Gordon Schnieder forderten die Ampel-Landesregierung am Donnerstag auf, eine Ehrenamts-Rente für die Mitglieder der sogenannten Blaulicht-Familie zu prüfen.

  • Gordon Schnieder (CDU), Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Gordon Schnieder (CDU), Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vorbilder dazu gebe es bereits in Brandenburg und Thüringen, sagte Baldauf. Thüringen bezahle im Jahr rund fünf Millionen Euro für eine monatliche Rente von 46 Euro, sagte Schnieder. Rheinland-Pfalz habe aber fast doppelt so viele Einwohner und besonders viele Ehrenamtliche, insofern müsse dafür mehr Geld in die Hand genommen werden. Wie vielen ehrenamtlichen Kräften eine solche Rente zugute kommen könne, müsse noch ermittelt werden.

Andere Forderungen der CDU-Landtagsfraktion für die Ehrenamtlichen der Blaulicht-Familie: Prämien bei Dienstjubiläen, finanzielle Budgets für Ausflüge, Kameradschaftsabende und Jubiläen sowie höhere Aufwandsentschädigungen für Führungskräfte und modernere Bürokommunikationsmittel. Bei den Investitionen für Fahrzeuge und Schutzausrüstung gelte es einen Stau abzuarbeiten.

«Die Kameraden gehen gemeinschaftlich durchs Feuer für uns», sagte Schnieder. Um die Wertschätzung dafür zu steigern, müsse das Ehrenamt als «Ehrendienst» eingestuft und Auszeichnungen wie «Hilfsorganisation des Monats» geschaffen werden. Eine Studie habe gezeigt, dass junge Menschen gerne im ländlichen Raum blieben oder zurückkehrten, wenn sie in der Feuerwehr aktiv waren. Insofern stärkten die Forderungen auch den ländlichen Raum. Ein Anreiz für die Nachwuchsgewinnung könnten Zuschüsse zum Führerschein sein, wenn junge Menschen zehn Jahre im Ehrenamt aktiv seien.

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