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Corona-Mutation im Saarland - Hans: «Lockerungen unmöglich»

26.01.2021 - Im Saarland sind am Dienstag erstmals Fälle einer Coronavirus-Mutation festgestellt worden, die auf die hochansteckende englische Variante des Erregers hinweisen. Das teilten Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Sigrun Smola, Direktorin des Instituts für Virologie an der Uni-Klinik Homburg, mit. Demnach handle es sich um vier positive Proben aus dem Bereich St. Wendel. Nach ersten Erkenntnissen soll es sich dabei nicht um Fälle aus Kliniken oder Altenheimen handeln.

  • Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlands. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlands. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut Hans habe der Ministerrat am Morgen beschlossen, dass ab sofort alle positiven PCR-Tests auf die englische, südafrikanische und brasilianische Mutation des Erregers Sars-CoV-2 überprüft werden. Alle drei gelten als hochansteckend. Pro Werktag seien 200 Analysen möglich, so Hans. «Es macht überhaupt keinen Sinn, immer nur von Varianten und Gefahren des Virus zu reden und gleichzeitig aber nicht alles daran zu setzen, sie auch zu erkennen», sagte er. Das Land unterstütze das Screening in den nächsten drei Monaten mit 370 000 Euro.

Bislang sind laut Smola 160 Proben mit dem Mutations-Screening analysiert worden. Ihrer Ansicht nach sei es «extrem wichtig», dieses Screening-Verfahren aufzusetzen. «Wir müssen sehr früh dabei sein», betonte sie. «Wenn wir diesen Eintrag von Mutationen feststellen, können wir die Kontaktpersonen viel besser nachverfolgen», so die Instituts-Direktorin.

Laut Hans sei man «sehr sehr alarmiert». Es sei notwendig, nun sehr vorsichtig zu sein. Deshalb sei es auch aus seiner Sicht «völlig unmöglich, angesichts dieser Bedrohung, die wir durch die Mutation des Virus haben, von Lockerungen zu reden.»

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