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Diskussion über steuerliche «Homeoffice-Pauschale» sinnvoll

25.07.2020 - Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hat vorgeschlagen, Beschäftigte im Homeoffice steuerlich zu entlasten - das saarländische Finanzministerium hält eine fachliche Diskussion darüber für sinnvoll. «Hierbei sollte ebenfalls berücksichtigt werden, dass Arbeitnehmer während der Homeoffice-Tätigkeit neben zusätzlichen Belastungen andererseits auch Entlastungen durch den Wegfall des Weges zur Arbeit erhalten», erinnerte ein Behördensprecher in Saarbrücken.

  • Eine Frau arbeitet im Home-Office. Foto: Daniel Naupold/dpa/dpa-tmn/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau arbeitet im Home-Office. Foto: Daniel Naupold/dpa/dpa-tmn/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Boddenberg hatte angeregt, dass Arbeitnehmer ihre Kosten über eine einfache Pauschale steuerlich geltend machen können. Für jeden vollen Arbeitstag in den heimischen vier Wänden sollten 5 Euro als Werbungskosten absetzbar sein, mit einer Jahresobergrenze von 600 Euro. Steuergesetze liegen in der Zuständigkeit des Bundes - dort ist eine Entlastung für Beschäftigte im Homeoffice derzeit nicht geplant.

«Wegen der Corona-Pandemie müssen viele Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten», teilte das saarländische Finanzministerium mit. Sei kein Arbeitszimmer vorhanden, werde auf eine Arbeitsecke oder Wohnräume zurückgegriffen, die nicht die Voraussetzungen eines Arbeitszimmers erfüllten. «Die Kosten für Strom, Internet und Heizung können mangels Abgrenzbarkeit steuerlich bislang nicht berücksichtigt werden. Unbestritten ist aber, dass Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen vorliegen, die den grundsätzlichen Werbungskostenbegriff erfüllen», sagte der Sprecher. Der hessische Vorschlag würde die bestehenden Regelungen insofern ergänzen.

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