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Dreyer: Rheinland-Pfalz wird Trump ein guter Gastgeber sein

30.08.2019 - Kommt er oder kommt er nicht? Es wird spekuliert, ob US-Präsident Trump der Heimat seiner Vorfahren in der Pfalz bald einen Besuch abstattet. Das Land wäre im Fall des Falles natürlich ein «guter Gastgeber», betont die Ministerpräsidentin.

  • Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mainz (dpa/lrs) - Nach jüngsten Äußerungen Donald Trumps wird spekuliert, ob und wann er die pfälzische Heimat seiner Vorfahren besucht. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) blickt einer möglichen Visite des US-Präsidenten in dem Ort Kallstadt recht entspannt entgegen. «Wenn ein amerikanischer Präsident entscheidet, unser wunderschönes Bundesland zu besuchen, wird Rheinland-Pfalz ein guter Gastgeber sein», sagte sie in einem Redaktionsgespräch der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Mit einer ganz spontanen Visite Trumps in der Heimat seiner Vorfahren väterlicherseits rechnet Dreyer aber nicht, allein schon wegen der hohen Sicherheitsvorkehrungen. Die Regierungschefin erinnerte an den aufwendig vorbereiteten Besuch des früheren US-Präsidenten George W. Bush 2005 in Mainz. Damals seien im Vorfeld sogar Gullydeckel zugeschweißt worden.

Trump hatte zuletzt bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Frankreich gesagt, er werde «sehr bald» nach Deutschland kommen. Und er ergänzte: «Ich habe Deutsches in meinem Blut.» Ein spezifisches Datum für einen Besuch gibt es Merkel zufolge nicht.

Die Vorfahren des US-Präsidenten kommen aus dem 1200-Einwohner-Dorf Kallstadt an der Weinstraße im Kreis Bad Dürkheim. US-Botschafter Richard Grenell hatte schon im vergangenen Jahr einen Besuch Trumps dort in Aussicht gestellt. Im Dezember sagte er: «Ich weiß nicht wann, aber er hat mir gesagt, dass er kommen und den Heimatort seiner Familie sehen will.»

Auch bei Kallstadts Ortsbürgermeister Thomas Jaworek (CDU) hält sich die Aufregung bislang in Grenzen. Er sagte kürzlich der Deutschen Presse-Agentur: «Wenn er kommt, dann kommt er, wenn er nicht kommt, dann kommt er nicht. Bis dahin schlägt unsere Kirchturmuhr ganz normal weiter.» Und auch danach «werden wieder ganz viele normale Tagen folgen». Konkrete Pläne seien ihm nicht bekannt. «Aber so, wie ich Donald Trump wahrnehme, ist er durchaus für Überraschung gut. Vielleicht steht er ja morgen zum Frühstück vor der Tür.»

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