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Dehoga warnt vor Schließung von Gaststätten

28.10.2020 - Bund und Länder beraten über weitere Kontaktbeschränkungen, weil die Corona-Zahlen weiter steigen. Viele Hotels und Gaststätten sehen sich in ihrer Existenz bedroht, sollte sie erneut schließen müssen.

  • Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in Rheinland-Pfalz (Dehoga) warnt vor einem Kollaps des Gastgewerbes, sollte es zu einer erneuten Schließung wegen der Corona-Pandemie kommen. Etwa einem Drittel der Betriebe drohe in einem solchen Fall das Aus. Der Verband appellierte daher an die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), weitere Beschränkungen zu verhindern.

Gaststätten und Hotels seien weder Pandemietreiber noch Infektionsherd, sagte Präsident Gereon Haumann. Beschränkungen für die Betriebe im Gastgewerbe seien nicht erforderlich und ungeeignet, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Notfalls werde man solche Eingriffe gerichtlich überprüfen lassen, kündigte er an. Hotels und Gaststätten hatten bereits im Frühjahr coronabedingt für einige Wochen weitgehend schließen müssen. Restaurants etwa durften nur Essen zum Mitnehmen anbieten.

Bund und Länder beraten heute über schärfere Einschränkungen wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen. Mit dabei ist auch Ministerpräsidentin Dreyer. Bei der Videoschalte der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird es unter anderem um die Frage gehen, wie zwischenmenschliche Kontakte weiter eingeschränkt werden können, um die derzeit rasante Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Es gibt auch Forderungen nach einem einheitlicheren Vorgehen der Länder.

Dreyer hatte am Montag von einer sehr ernsten Situation in der Corona-Pandemie gesprochen. Es müsse darüber nachgedacht werden, welche Kontakte weiter reduziert werden könnten, ohne dass Kindergärten und Schulen schließen müssten und die Wirtschaft zu Boden gehe. Die SPD-Politikerin will nach Ende der Bund-Länder-Schalte (geplant: 17.30 Uhr) über Ergebnisse und mögliche Konsequenzen für Rheinland-Pfalz informieren.

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