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Drittligist Kaiserslautern plädiert für Saison-Fortsetzung

24.05.2020 - Vor dem außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes hat sich die Vereinsspitze des 1. FC Kaiserslautern klar für eine Fortsetzung der Saison in der 3. Liga ausgesprochen. «Wir als Club, wir als Dritte Liga müssen in der öffentlichen Wahrnehmung weiterleben. Abbruch bedeutet, dass wir bis Herbst gar nicht mehr stattfinden», sagte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt in einem gemeinsamen Doppel-Interview mit Beiratssprecher Markus Merk der «Rheinpfalz» (Samstag).

  • Ein Fußball mit der Aufschrift «1. FCK» liegt auf dem Spielfeld im Stadion, während sich zwei Spieler mit einem Ball aufwärmen. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fußball mit der Aufschrift «1. FCK» liegt auf dem Spielfeld im Stadion, während sich zwei Spieler mit einem Ball aufwärmen. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ex-Schiedsrichter Merk plädiert ebenfalls für die Wiederaufnahme des seit Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochenen Spielbetriebs. «Wenn das Spiel und der Sport eingefroren werden, macht sich Lethargie breit. Das ist die große Gefahr», sagte der 58-Jährige.

Hinter den Kulissen arbeitet der mit rund 20 Millionen Euro verschuldete Traditionsverein mit Hochdruck an der Lösung seiner finanziellen Probleme. «Die Uhr tickt natürlich», betonte Merk. «Es kann eine nervenaufreibende Nachspielzeit geben, früher hat man hier auch bis zur 96. Minute gekämpft.» Es gebe Kontakte in verschiedene Staaten Europas und Amerika. «Wir sind guter Dinge, dass uns mit einem starken strategischen Partner eine große Lösung gelingt», sagte Voigt.

Höchste Priorität habe derzeit, «ein Insolvenzszenario, das wir natürlich auch vorbereitet haben, weil wir es müssen, abzuwenden. Da geben wir Vollgas», berichtete der 50-Jährige. Aus diesem Grund werden intensive Gespräche mit den Gläubigern geführt. Die Pfälzer stehen unter anderem beim Finanzdienstleister Quattrex mit mehr als acht Millionen Euro in der Schuld und müssen demnächst ein Darlehen in Höhe von 2,6 Millionen Euro an den Luxemburger Investor Flavio Becca zurückzahlen.

Die wirtschaftlichen Probleme haben auch Auswirkungen auf die sportlichen Planungen für die kommende Spielzeit. Man arbeite «an einer massiven Verkleinerung des Kaders», sagte Voigt. «Aber zunächst muss diese Saison beendet werden.»

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