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Ersatz-Reisepass erhofft: Haftbefehl bekommen

14.08.2020 - Statt des erhofften Ersatz-Reisepasses hat ein Mann auf einer Wache der Bundespolizei in Trier erst einmal einen Haftbefehl präsentiert bekommen. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, wollte der 35-Jährige eigenen Angaben zufolge nach Spanien verreisen. Da sein Ausweis abgelaufen war, beantragte er auf der Wache einen Reiseausweis als Passersatz. Doch dabei stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl gegen den Mann vorlag. Er hatte eine Geldstrafe über 900 Euro nach einer Verurteilung vom Amtsgericht Oberhausen wegen vorsätzlichen Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung noch nicht bezahlt. Außerdem musste er seinen Führerschein abgeben.

  • Handschellen hängen am Gürtel eines Justizbeamten. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Handschellen hängen am Gürtel eines Justizbeamten. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Immerhin: Bekannte des Mannes zahlten nach Angaben der Polizei auf einer Polizeiwache im nordrhein-westfälischen Mülheim die 900 Euro ein und ersparten ihm so einen Gefängnisaufenthalt. Am Ende bekam der 35-Jährige sogar seinen Passersatz ausgestellt, war aber seinen Führerschein los. «Ob er die Reise antreten wird ist nicht bekannt», teilten die Bundespolizei mit.

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