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Ex-Frau sagt im Prozess um Ring-Schecks als Zeugin aus

27.01.2020 - Mainz (dpa/lrs) - Im Prozess gegen den wegen Betrugs im Zusammenhang mit der 2009 gescheiterten Privatfinanzierung des Freizeitparks am Nürburgring angeklagten Geschäftsmann hat die Ex-Frau des Schweizers ausgesagt. Sie berichtete am Montag vor dem Landgericht Mainz von einem Essen in einem Restaurant im schweizerischen Baden. Sie, ihr damaliger Mann, ein befreundetes Paar sowie ein US-Amerikaner seien dabei gewesen. Der Amerikaner habe sich ihr als «Investor» für den Nürburgring vorgestellt habe, sie habe ihn als «angenehme Person» wahrgenommen. Um Geschäftliches sei es nicht gegangen. Der Amerikaner war damals Geschäftspartner eines angeblichen US-Milliardärs.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Zeugin ist nach eigenen Angaben seit einigen Jahren geschieden von dem in Mainz angeklagten Geschäftsmann Urs Barandun, beide sind Schweizer und haben sich einst in Dubai kennengelernt. Ihm wird Urkundenfälschung zur Last gelegt. Er überreichte damals zwei insgesamt rund 100 Millionen Euro schwere Schecks des vermeintlichen Milliardärs an Ring-Verantwortliche. Die Schecks waren nicht gedeckt, die Privatfinanzierung scheiterte und das Land Rheinland-Pfalz musste einspringen. Laut Anklage soll Barandun gewusst haben, dass die Schecks ungedeckt waren, dass bestreitet er aber entschieden.

Seine Ex-Frau sagte, der Ärger rund um das Nürburgring-Projekt habe ihre gemeinsame Beziehung belastet. Es sei für ihren damaligen Mann zwischenzeitlich eine schwierige Zeit gewesen - auch finanziell. Sie habe mitbekommen, dass es um Millionen gegangen sei, mehr nicht. Rund eine Stunde dauerte die Vernehmung. Weiter geht der Prozess nun am 12. Februar. Dann soll ein Polizist geladen werden, der einst in den USA unter anderem den beim Essen in der Schweiz anwesenden vermeintlichen Investor vernommen hat. Der Amerikaner wurde in dem Verfahren auch schon als Zeuge geladen, erschien aber nicht.

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