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Experten kritisieren Trend zum Kauf exotischer Tiere

07.06.2020 - Der Trend zum Kauf von Tieren im Internet hat sich nach Auskunft von Experten auch in Rheinland-Pfalz verstärkt. Auch exotische Tiere seien so leichter zu bekommen, sagt etwa der Leiter des Tiererlebnisparks Bell im Hunsrück, Remo Müller. Bei manchen Privatleuten sind laut der stellvertretenden Betriebsleiterin der Auffangstation in Maßweiler in der Südwestpfalz, Eva Lindenschmidt, Servale - wilde Katzen Afrikas - und Waschbären Mode geworden. «Die Leute sehen in goldigen YouTube-Videos aus den USA diese Tiere und kaufen sie sich im Internet.» Doch schon bald seien viele dieser neuen Tierhalter überfordert.

  • Drei Kamele stehen in ihrem Gehege im Tier-Erlebnispark Bell. Foto: Thomas Frey/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Drei Kamele stehen in ihrem Gehege im Tier-Erlebnispark Bell. Foto: Thomas Frey/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Überzählige und oft amtlich beschlagnahmte Lebewesen: In Auffangstationen, Tierheimen und Gnadenhöfen erhalten zahlreiche Tiere in Rheinland-Pfalz Asyl. Der Tiererlebnispark Bell setzt laut seinem Chef Müller in großem Stil auf Tiere, die woanders nicht mehr unterkommen können. Rund 150 Tiere gibt es hier, darunter Kamele, Pumas, Sibirische Tiger und Kattas. Sie könnten unbefristet bleiben, sagt Müller. Rund 100 Tiere, darunter Tiger, ein Puma, Waschbären und Füchse, haben in der Auffangstation in Maßweiler nach Angaben von Lindenschmidt eine neue Heimat gefunden.

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