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GEW fordert weitere Maßnahmen für Lehrergesundheit

26.01.2021 - Vor dem Start in den Wechselunterricht an Grundschulen in Rheinland-Pfalz hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) weitere Maßnahmen für den Schutz von Lehrerinnen und Lehrern vor einer Corona-Infektion gefordert. «Lehrkräfte sind bis jetzt sehr auf sich selbst gestellt, wenn es um den Schutz ihrer Gesundheit am Arbeitsplatz Schule geht», bemängelte der GEW-Landesverband am Dienstag in Mainz.

  • «Coronavirus» steht auf einer Tafel in einem leeren Klassenzimmer. Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    «Coronavirus» steht auf einer Tafel in einem leeren Klassenzimmer. Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

An erster Stelle müsse es jetzt die Ausstattung mit ausreichend vielen FFP2-Masken geben, forderten die Gewerkschafter. Außerdem müssten Lüftungs- oder Luftfilteranlagen nachgerüstet werden, wo dies noch notwendig sei. Und schließlich müssten die seit dieser Woche möglichen Corona-Tests von Lehrkräften fortwährend möglich bleiben. Auch sprach sich die GEW für freiwillige vorgezogene Impfungen von Lehrkräften aus. Für den Arbeitsplatz Schule müsse es ein Impfkonzept geben.

Aus pädagogischen Gründen trage die GEW den Einstieg in den Wechselunterricht mit häuslichem und schulischem Lernen grundsätzlich mit. «Seit Monaten bereiten sich die Lehrkräfte auf den Wechselunterricht vor und haben auf Grundlage ihrer individuellen räumlichen und personellen Ausstattung tragfähige Konzepte entwickelt.» Bei Lehrerinnen und Lehrern an den Grundschulen überwiege die Überzeugung, dass Präsenzunterricht in Form von Wechselunterricht dem Fernunterricht vorzuziehen sei.

In Abweichung von den Bund-Ländern-Beschlüssen ist an den Grundschulen in Rheinland-Pfalz schon ab kommendem Montag Wechselunterricht möglich. Dabei werden die Klassen geteilt, immer nur eine Gruppe wird in der Schule unterrichtet, die andere bleibt im Fernunterricht. Die Präsenzpflicht bleibt an den Grundschulen ebenso wie an den weiterführenden Schulen zumindest bis 14. Februar aufgehoben.

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