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Geburtendefizit: Mainz und Ludwigshafen die Ausnahmen

25.07.2019 - Bad Ems (dpa/lrs) - In Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen gestorben als zur Welt gekommen. Landesweit wurden 48 299 Sterbefälle und damit 1,9 Prozent mehr als im Jahr davor gezählt, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Donnerstag mitteilte. Gleichzeitig wurden 37 647 Kinder geboren - etwa 18 300 Mädchen sowie 19 300 Jungen - und damit 0,5 Prozent weniger als 2017. Damit überstieg die Zahl der Gestorbenen die der Geborenen um rund 10 700. Im Jahr davor waren es rund 9900 mehr Todesfälle gewesen.

  • Der wenige Stunden alte Junge Vitus liegt neben den Zwillings-Mädchen Lou und Leni (l-r). Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der wenige Stunden alte Junge Vitus liegt neben den Zwillings-Mädchen Lou und Leni (l-r). Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Den Statistikern zufolge zeigten sich deutliche regionale Unterschiede. Während in den kreisfreien Städten bezogen auf je 1000 Einwohner 1,4 Personen mehr starben als geboren wurden, betrug das Saldo in den Landkreisen minus 3,1. Als Grund nannte die Behörde die um im Schnitt sechs Jahre jüngere Wohnbevölkerung in den kreisfreien Städten. Lediglich in Mainz und Ludwigshafen erblickten mehr Kinder das Licht der Welt als Menschen starben. In der Landeshauptstadt betrugt der Geburtenüberschuss demnach 281, in Ludwigshafen 68. Am anderen Ende der Skala gab es unter den kreisfreien Städten in Pirmasens mit minus 8,4 und unter den Kreisen im Landkreis Birkenfeld mit minus 6,4 je 1000 Einwohner die höchsten Geburtendefizite.

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