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Gemeinden fusionieren in rheinischer evangelischer Kirche

30.12.2019 - Düsseldorf (dpa/lnw) - In Zeiten zurückgehender Mitgliederzahlen sinkt auch die Zahl der Gemeinden in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Zum 1. Januar 2020 würden durch Zusammenschlüsse aus bislang 687 dann 668 Kirchengemeinden, teilte die Landeskirche am Montag in Düsseldorf mit. «Sieben Fusionen finden in Nordrhein-Westfalen statt, fünf in Rheinland-Pfalz und zwei in Hessen», erklärte die Kirche. Damit stellten die Leitungsgremien der Gemeinden die Weichen für die Zukunft und bündelten die Kräfte.

  • Die evangelische Kirche in der Kempkenstraße am 28.10.2015 in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen). Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die evangelische Kirche in der Kempkenstraße am 28.10.2015 in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen). Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Gebiet der zweitgrößten evangelischen Landeskirche erstreckt sich über Teile der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Weit mehr als die Hälfte der etwa 2,5 Millionen Mitglieder lebt in NRW. Die Gemeinden sind in 37 Kirchenkreisen zusammengeschlossen.

Im Kirchenkreis an der Agger im Bergischen Land schließen sich zwei Gemeinden zusammen. Auch in Köln, Leverkusen, Moers, Düsseldorf, Essen und im Kirchenkreis Lennep gibt es Fusionen.

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