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Grenzüberschreitender Bahnverkehr: Geld für Triebwagen

17.05.2019 - Bad Dürkheim/Trier (dpa/lrs) - Mit rund acht Millionen Euro bezuschusst das Land Rheinland-Pfalz die Entwicklung von Triebwagen, die grenzüberschreitend in Frankreich und Deutschland eingesetzt werden können. Das Geld gehe an die Zweckverbände Schienenpersonennahverkehr (ZSPNV) Süd und Nord, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Freitag bei der Verbandsversammlung des ZSPNV Süd in Bad Dürkheim. Geplant sind umsteigefreie Züge auf den Linien Trier-Perl-Metz, Neustadt-Straßburg und Karlsruhe-Wörth--Straßburg.

  • Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, während einer Pressekonferenz. Foto: Soeren Stache/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, während einer Pressekonferenz. Foto: Soeren Stache/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auf den Strecken soll laut Landesregierung ein neuer Zugtyp zum Einsatz kommen, der auf dem deutschen und französischen Streckennetz fahren kann. Nach Angaben der ZSPNV Süd sind die derzeit eingesetzten Triebwagen für den täglichen Verkehr nach Straßburg zu klein und haben bald das Ende der wirtschaftlichen Nutzungszeit erreicht.

Die ZSPNV Süd und Nord bekommen nach den Angaben der Landesregierung die rund acht Millionen Euro nach Vorliegen der notwendigen Beschlüsse für die Jahre 2020/21.

Bei dem europäischen Bahnprojekt arbeiten die Region Grand Est, das Land Rheinland-Pfalz, das Saarland und Baden-Württemberg zusammen. Das Verkehrsangebot soll voraussichtlich im Dezemberg 2024 starten.

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