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Gruppen-Sexualstraftaten: Zahl in Rheinland-Pfalz rückläufig

15.09.2019 - Mainz (dpa/lrs) - Die Zahl der Sexualstraftaten durch Gruppen ist in Rheinland-Pfalz rückläufig. Wurden 2017 noch 21 solcher Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gezählt, waren es 2018 dann 19 und im ersten Halbjahr dieses Jahres bislang sechs. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage aus der AfD-Fraktion hervor. Eingerechnet wurden den Angaben zufolge Taten mit drei oder mehr Verdächtigen.

  • Schatten sollen eine Gewaltszene symbolisieren. Foto: Maurizio Gambarini/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schatten sollen eine Gewaltszene symbolisieren. Foto: Maurizio Gambarini/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Werte aus den Jahren davor seien nur eingeschränkt vergleichbar. Grund sind deutliche Verschärfungen des Sexualstrafrechtes in den Jahren 2016 und 2017. Seitdem macht sich etwa nach dem Grundsatz «Nein heißt Nein» nicht nur strafbar, wer Sex mit Gewalt oder Gewaltandrohung erzwingt. Es reicht auch aus, wenn sich Täter über den «erkennbaren Willen» des Opfers hinwegsetzen. Neu hinzu kam auch der Straftatbestand der sexuellen Belästigung. Er verbietet, einen Menschen in sexuell bestimmter Weise zu begrapschen. Unter Strafe gestellt wurden zudem Straftaten aus einer Gruppe heraus wie bei den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln.

Bei den sechs Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung durch Gruppen in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2019 wurden 18 Tatverdächtige gezählt, darunter 15 Deutsche. 2018 waren es insgesamt 69 Tatverdächtige, davon wiederum 43 Deutsche. Das Gros der Straftaten machten im ersten Halbjahr 2019 drei Fälle von «Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornografischer Schriften» aus. 2018 sah das mit sechs Fällen aus diesem Bereich ähnlich aus, hinzu kamen ebenfalls sechs Fälle aus der Kategorie «Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexueller Übergriff».

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