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Handelsverband spricht von gemischtem Weihnachtsgeschäft

11.01.2020 - Mainz (dpa/lrs) - Der rheinland-pfälzische Einzelhandel hat eine gemischte Bilanz des Weihnachtsgeschäfts gezogen. Unterm Strich rechne er jedoch mit einen Plus von 2,4 bis 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz, Thomas Scherer, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Viele Händler wunderten sich aber sicherlich über dieses Plus. Denn das Geschäft sei regional und von Branche zu Branche sehr unterschiedlich gelaufen. Die Händler am Mittelrhein etwa seien eher zufrieden, die in der Pfalz nicht so positiv gestimmt. Der Januar sei stark gestartet - allerdings auch regional unterschiedlich.

  • Zwei Frauen gehen mit Einkaufstüten durch die Hamburger Innenstadt. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zwei Frauen gehen mit Einkaufstüten durch die Hamburger Innenstadt. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Weihnachtsgeschäft habe sich zudem verlagert. Der Elektrohandel habe einen guten Umsatz mit «Black-Friday- und Cyberweek-Angeboten» noch kurz vor dem eigentlichen Weihnachtsgeschäft gemacht, sagte er. Manche Produkte hätten die Kunden auch online nur schwer bekommen. Danach sei es in dieser Branche mit dem Umsatz aber «langsam bergab» gegangen. Die Lebensmittelbranche dagegen habe besonders hohe Umsätze kurz vor den Feiertagen erzielt. Diese Branche habe seit Jahren Zuwachsraten.

Die Textilbranche hat dagegen weniger verkauft als im Weihnachtsgeschäft 2018. In den beiden letzten Kalenderwochen 2019 habe es einen Einbruch gegeben. Dabei habe Anfang Dezember noch alles sehr gut ausgesehen, sagte Scherer. Geschenk-Gutscheine seien nicht mehr so gefragt. Sie seien viel seltener unter den Weihnachtsbaum gelegt worden als noch 2018.

Das Geschäft habe im Januar insgesamt gut begonnen, allerdings wieder regional unterschiedlich, so Scherer. Insbesondere Speyer sei am Heiligen-Drei-Könige-Tag von Menschen aus den benachbarten Bundesländern mit einem Feiertag am vergangenen Montag fast überrannt worden.

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