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Hans rechnet nicht mit neuen Kandidaten für CDU-Vorsitz

31.05.2020 - Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) rechnet bei der Wahl des künftigen CDU-Vorsitzenden nicht mit bisher noch unbekannten Kandidaten. «Es versteht sich von selbst, dass sich bis Dezember Kandidaten für das Amt des Parteivorsitzenden bewerben können», sagte Hans, der auch Landesvorsitzender der Saar-CDU ist, der Deutschen Presse-Agentur. Er fügte hinzu: «Ich gehe derzeit nicht davon aus, dass es weitere Bewerbungen gibt.»

  • Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, gibt in seinem Büro ein Pressestatement. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, gibt in seinem Büro ein Pressestatement. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Nachfolger der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer soll auf einem Parteitag im Dezember gewählt werden. Ein eigentlich dazu für April geplanter Sonderparteitag war wegen der Corona-Krise abgesagt worden.

Bisher haben der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen ihre Kandidatur öffentlich gemacht. Nach der Wahl werden dann «die Vorsitzenden von CDU und CSU darüber sprechen, wer Kanzlerkandidat wird. Das war bisher immer guter Brauch und das wird auch dieses Mal wieder so sein», sagte Hans. «Der oder die CDU-Vorsitzende ist dabei natürlicher Aspirant auf die Kanzlerkandidatur. Das gleiche gilt für den CSU-Vorsitzenden. Und das werden wir konstruktiv miteinander besprechen.»

Die CDU habe «unglaublich schnell gelernt in dieser Corona-Krise digital handlungsfähig zu bleiben», sagte der Regierungschef. «Deswegen sind Videokonferenzen auch geeignete Mittel, die man auf die Parteiarbeit übertragen kann.» Grundsätzlich sei es zwar auch im digitalen Zeitalter besser, sich persönlich zu treffen. Wenn dies nicht möglich sei, müsse man dennoch handlungsfähig bleiben.

Er habe seit Beginn der Krise alle Ministerratssitzungen im Saarland digital durchgeführt. «Das hat die Qualität der Diskussion und die Qualität der Entscheidung überhaupt nicht negativ beeinflusst. Im Gegenteil. Wir konnten schneller und agiler Entscheidungen treffen.» Als CDU-Landesvorsitzender habe er zudem einen kleinen digitalen Parteitag - noch ohne Beschlüsse - durchgeführt.

«Dafür brauchen wir auch Anpassungen in unserer Satzung», sagte Hans mit Blick auf die CDU. «Ich glaube, wir sollten als CDU mit gutem Beispiel vorangehen und eine moderne Volkspartei sein, in der auch digitale Zusammenkünfte und Beschlüsse ermutigt und ermöglicht werden.»

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