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Hans zu Bund-Länder-Beratung: «Jetzt kein Risiko eingehen»

18.01.2021 - Bei den Bund-Länder-Beratungen sollte nach Ansicht von Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) offen über eine «bundesweite und bundeseinheitliche Verschärfung» der bisherigen Maßnahmen diskutiert werden. «Gerade im öffentlichen Bereich können wir noch mehr tun, um das Ansteckungsrisiko zu verringern», sagte er am Montag in Saarbrücken der Deutschen Presse-Agentur. Dazu gehörten das Tragen von FFP2-Masken, mehr Möglichkeiten für Arbeitnehmer für Homeoffice und das Thema Ausgangsbeschränkungen. Die Länderchefs und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schalten sich an diesem Dienstag zur Corona-Lage zusammen.

  • Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Sorge bereitet uns die Virusmutation in Deutschland, deren Ausbreitung und Gefährlichkeit wissenschaftlich bislang noch nicht genügend abgeschätzt werden kann», sagte Hans weiter. Es müsse jetzt rechtzeitig gehandelt werden, bevor das mutierte Virus sich auch in Deutschland - ähnlich wie in Großbritannien - massiv verbreite. «Vor diesem Hintergrund dürfen wir jetzt kein Risiko eingehen und vorschnell wieder lockern», sagte der Saar-Regierungschef.

Länder wie Irland seien «ein warnendes Beispiel, wie schnell man Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie wieder zunichtemachen kann», wenn man zu früh lockere. Hans betonte, die Ausbreitung der Virusvariante B.1.1.7 in Europa zeige, «dass wir vor allem mit Blick auf die Grenzregionen einen europäischen Gleichklang brauchen. Darüber werden wir morgen (Dienstag) mit der Bundeskanzlerin und vorab mit Wissenschaftlern intensiv sprechen», sagte er.

«Wir müssen die neue Virus-Mutation ernst nehmen, denn wir wissen: Mit Impfen allein verhindern wir nicht einen weiteren Lockdown.» Die Infektionszahlen seien zwar nach wie vor hoch, «doch wir sehen, unsere Maßnahmen beginnen zu wirken. Sollte die Zahl der Corona-Infizierten weiter abflachen, so erscheint Licht am Ende des Tunnels. Doch damit haben wir die Lage noch nicht endgültig in den Griff bekommen», sagte Hans.

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