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Hauptbahnhof-Sperrung: Bahn stellt mehr Busse und Personal

25.10.2019 - Mit Lotsen, Ersatzverkehr und Handzetteln bereitet sich die Bahn auf die Sperrung des Frankfurter Hauptbahnhofs vor. Nach rund sieben Stunden Stillstand in der Nacht zum Samstag drohen Reisenden im Raum Frankfurt am Sonntag aber erneut Störungen.

  • Blick vom Silberturm der Deutschen Bahn (DB) auf den Frankfurter Hauptbahnhof. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick vom Silberturm der Deutschen Bahn (DB) auf den Frankfurter Hauptbahnhof. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bahn hat sich mit umfangreichen Planungen und Personaleinsatz auf die Sperrung des Frankfurter Hauptbahnhofs eingestellt und will Verkehrsbehinderungen möglichst gering halten. «Wir haben einen komplett neuen Fahrplan für diese Zeit erstellt», erklärte eine Sprecherin der Bahn am Freitag in Frankfurt. Wegen Software-Updates in mehreren elektronischen Stellwerken sind alle Bahnstrecken zum Hauptbahnhof in der Nacht zum Samstag gesperrt - darunter auch die Tunnelstammstrecke der S-Bahn. Zugfahrten von und zum Hauptbahnhof fallen aus. Stattdessen verkehren viele Bahnen dann nur bis zu Haltestellen am Rand des Stadtgebiets, einige Fernverkehrszüge umfahren Frankfurt ohne Ersatzhalt.

«Wir haben großen logistischen Aufwand betrieben, damit keiner kalt erwischt wird», sagte die Bahn-Sprecherin. Rund 80 sogenannte Reisenden-Lenker hat die Bahn aufgeboten, um Fahrgäste an den Außen-Bahnhöfen zu informieren. Mit etwa 50 Bussen bestreitet das Unternehmen einen Schienenersatzverkehr, der Reisende von dort zum Hauptbahnhof bringt.

Mit Aushängen und rund 45 000 Handzetteln informierte die Bahn Reisende in den vergangenen Tagen über die Störung. Fahrgäste sollten sich dennoch vorab über ihre genauen Verbindungen informieren, betonte die Bahn-Sprecherin.

Der Frankfurter Hauptbahnhof ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Im Schnitt fahren ihn pro Tag mehr als 1800 Nah- und Fernverkehrszüge an, bis zu 500 000 Besucher und Reisende halten sich nach Bahn-Angaben täglich im Hauptbahnhof auf. Von der Mainmetropole aus bestehen zahlreiche Verbindungen in andere deutsche Städte sowie ins europäische Ausland - etwa nach Paris, Wien, Brüssel, Basel und Amsterdam.

Der Bahnverkehr muss ruhen, weil in der Nacht Techniker und IT-Spezialisten in den Stellwerken arbeiten: «Für den Ausbau des Homburger Damms im Frankfurter Gallus, im Knoten Stadion und für die S-Bahn-Anbindung Gateway Gardens wird neue Leit- und Sicherungstechnik installiert», teilte der Leiter Großprojekte der DB Netz AG im Regionalbereich Mitte, Gerd-Dietrich Bolte, mit. Damit diese in Betrieb gehen könne, seien nun Software-Updates erforderlich. Wegen dieser Arbeiten wird bereits am Freitagabend (19.30 Uhr) die Bahnstrecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Frankfurter Flughafen gesperrt. Auch hier setzt die Bahn Busse ein.

Nachdem am Samstag zunächst alle Sperrungen wieder aufgehoben sein sollen, drohen Reisenden im Raum Frankfurt am Sonntag erneut Verkehrsbehinderungen: Wegen des Frankfurt Marathons werden vor allem in der Innenstadt zahlreiche Straßen gesperrt. Für die Anbindung der neuen S-Bahn an den Stadtteil Gateway Gardens entfallen ab Sonntag für sieben Wochen auf den S-Bahn-Linien S8/S9 die Halte am Regionalbahnhof des Frankfurter Flughafens und in Kelsterbach. Die Züge werden über den Fernbahnhof geleitet.

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