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Hochwasser in Koblenz: Weiterhin kleinere Einschränkungen

06.02.2020 - Nach tagelangem Ansteigen sinkt der Wasserspiegel des Mittelrheins wieder. Autofahrer und Binnenschiffer leiden zunächst noch unter Einschränkungen.

  • Feuerwehrleute bauen am Rheinufer des Stadtteils Neuendorf eine mobile Hochwasserschutzmauer auf. Foto: Thomas Frey/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Feuerwehrleute bauen am Rheinufer des Stadtteils Neuendorf eine mobile Hochwasserschutzmauer auf. Foto: Thomas Frey/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Koblenz (dpa/lrs) - Aufatmen am Rhein: Das Hochwasser hat in Koblenz seinen Scheitel erreicht. Der höchste Pegelstand lag hier am Donnerstagmorgen bei 6,68 Metern, wie das Hochwassermeldezentrum Rheinland-Pfalz mitteilte. Als Normalwert am Pegel Koblenz gilt 2,30 bis 2,50 Meter. Im Laufe des Donnerstags erwartete das Meldezentrum am gesamten Mittelrhein fallende Wasserstände. Auch bei Mosel, Nahe und Glan sank der Wasserspiegel bereits. Die Mosel war in den Tagen zuvor vielerorts über die Ufer getreten und hatte Straßen und Keller überflutet.

Teile der Bundesstraßen 42 und 49 an Rhein und Mosel blieben allerdings wegen Überschwemmungen auch am Donnerstagmorgen weiter gesperrt, ebenso mehrere kleinere Straßen, wie die Polizei mitteilte. Die Sperrung der Stadtautobahn in Saarbrücken wegen den Wassermassen der Saar wurde bereits in der Nacht auf Donnerstag wieder aufgehoben.

Die Hochwassermarke I für die Schifffahrt war laut Meldezentrum auch noch am Donnerstag an den Rheinpegeln Maxau bis Speyer, Worms bis Mainz, Bingen bis Kaub, Andernach und Oberwinter überschritten. Schiffe durften hier daher nur noch höchstens 20 Kilometer pro Stunde und lediglich in der Mitte der Fahrrinne mit eingeschaltetem Sprechfunk fahren. Bei Koblenz wurde am Mittwochnachmittag sogar die Hochwassermarke II überschritten: Voraussichtlich bis Freitagmorgen durften dort Schiffe gar nicht mehr fahren.

Das Hochwassermeldezentrum sagte für Freitag trockenes Wetter voraus. Am Samstag könne es nördlich der Mosel leicht regnen. «Ergiebigere und damit abflussrelevante Niederschläge sind im Rheineinzugsgebiet erst zum Sonntag hin zu erwarten», hieß es weiter.

Pegelstände an Flüssen beziehen sich auf einen definierten Wasserstand und nicht auf die eigentliche Wassertiefe.

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