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Höfken: Auch «Allerweltsarten» vor dem Aussterben

06.05.2019 - Mainz/Paris (dpa) - Der Alarmruf des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) zur akuten Bedrohung von Tier- und Pflanzenarten gilt nach Angaben von Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) auch für die Regionen an Rhein, Mosel und Lahn. «Auch in Rheinland-Pfalz beobachten wir das Aussterben der sogenannten Allerweltsarten wie etwa vom Zitronenfalter oder dem Tagpfauenauge», sagte Höfken am Montag in Mainz mit Blick auf diese früher häufigen Schmetterlingsarten. Der in Paris vorgestellte Biodiversitätsbericht sei alarmierend und schockierend. Er «bestätigt unsere Sorgen, denn die Artenvielfalt ist weltweit bedroht.»

  • Ein Tagpfauenauge saugt Nektar aus den Blüten eines Baumes. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Tagpfauenauge saugt Nektar aus den Blüten eines Baumes. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Höfken rief die Kommunen in Rheinland-Pfalz dazu auf, Fördermittel der «Aktion Grün» für Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt in Anspruch zu nehmen. Dafür habe das Land insgesamt neun Millionen Euro bereitgestellt. Alle Rheinland-Pfälzer sollten auch darüber nachdenken, «wie wir als Verbraucher positiv auf den Schutz der so lebensnotwendigen Biodiversität einwirken können».

Der erste globale Bericht zum Zustand der Artenvielfalt warnt, dass von den geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit rund eine Million vom Aussterben bedroht ist. Das Ausmaß des Artensterbens sei in der Geschichte der Menschheit noch nie so groß wie heute. Immer wieder verdeutlichen die Autoren, dass der Verlust an Biodiversität kein reines Umweltthema ist, sondern auch Entwicklung, Wirtschaft, politische Stabilität und soziale Fragen wie Entscheidungen zur Flucht beeinflusst. Die UN-Organisation forderte, auf allen lokalen bis globalen Ebenen sofort mit Gegenmaßnahmen zu beginnen.

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