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Höfken rechnet noch länger mit Klima-Engagement von Schülern

03.05.2019 - Nach der ersten landesweiten Demonstration von «Fridays for Future» in Rheinland-Pfalz trifft Umweltministerin Höfken Schüler zum Gespräch. Sie ist voll es Lobes für die Initiative und traut ihr einiges zu.

  • Ulrike Höfken (Grüne), rheinland-pfälzische Umweltministerin. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ulrike Höfken (Grüne), rheinland-pfälzische Umweltministerin. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mainz (dpa/lrs) - Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) traut der Klimaschutz-Initiative «Fridays for Future» einen langen Atem zu. «Klimawandel ist das dominierende Thema unserer Zeit», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Mainz vor einem Treffen mit Schülern am Freitagnachmittag in einem Mainzer Kino. «Daher gehe ich auch davon aus, dass die Jugend weiterhin Salz in die Wunde streuen wird.» Es brauche mehr Klimaschutz, ein «konsequentes und zielorientiertes Vorgehen der Bundesregierung» sei überfällig.

In Rheinland-Pfalz gehen die Schülerproteste mittlerweile in ihren fünften Monat. Für heute haben die Organisatoren erstmals zu einer landesweiten Demonstration in Mainz aufgerufen. Die Bewegung geht auf die schwedische Schülerin Greta Thunberg zurück.

Höfken hält es für bedauerlich, dass unter anderem von Seiten einiger Politiker auch Kritik an «Fridays for Future» geübt worden ist. «Ich finde das problematisch: Wenn uns etwas an der Welt, wie wir sie kennen, gelegen ist, müssen wir die Jugend mit ihrer Forderung nach ambitionierterem Klimaschutz ernst nehmen.» Wie nötig das sei, zeige bereits der langfristige Temperaturanstieg in Rheinland-Pfalz.

«Ich finde es absolut notwendig und richtig, dass die Jugendlichen mit ihrer Forderung nach mehr Klimaschutz auf die Straße gehen und darauf aufmerksam machen, dass wir nicht ihre Zukunft verspielen dürfen», meinte Höfken. «Klimaschutz ist längst zur Existenzfrage geworden.» Der Dürresommer 2018 habe gezeigt, wie empfindlich das ganze Ökosystem und die Wirtschaft getroffen werden können – «das hat die Jugend im Gegensatz zu manch anderem erkannt».

«Fridays for Future» mache auch deutlich, dass die Generation der heutigen Schüler alles andere als unpolitisch sei. «Die Jugend verschafft sich bereits seit Monaten mit ihren Forderungen Gehör und artikuliert deutlich, dass sie ihre Zukunft mitgestalten will.» Die jungen Menschen hätten sich enormes Wissen zum Thema Klimaschutz erworben. «Ich finde es schade, dass bei diesem existenziellen Thema die Schulpflicht in den Vordergrund gestellt wird», monierte Höfken. In vielen Städten seien die Kundgebungen erst nachmittags. In Schulen gebe es Ansätze, das wichtige Thema in den Unterricht zu integrieren.

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