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IG Metall: Unternehmen nicht auf den Wandel vorbereitet

05.06.2019 - Frankfurt/Main (dpa) - Die IG Metall hat den Unternehmen in der Mitte Deutschlands vorgeworfen, sich nicht ausreichend auf den Wandel durch Digitalisierung und Elektromobilität vorzubereiten. Die Gewerkschaft verwies am Mittwoch in Frankfurt auf Daten und Betriebsrats-Einschätzungen aus mehr als 300 Unternehmen in den Ländern Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Die Informationen wurden in einem sogenannten Transformationsatlas zusammengefasst, der am Mittwoch auch auf Bundesebene vorgestellt wurde.

  • Ein Metallarbeiter bläst in eine IGM-Pfeife. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Metallarbeiter bläst in eine IGM-Pfeife. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Leiter des IG-Metall-Bezirks Mitte, Jörg Köhlinger, sieht seine Region besonders stark vom Strukturwandel bedroht. Es gebe eine hohe Abhängigkeit von der Automobilindustrie und Entscheidungen würden meist in weit entfernten Konzernzentralen gefällt. Sechs von zehn Beschäftigten arbeiteten zudem in Bereichen, in denen durch Digitalisierung erhebliche Einsparungen möglich seien. Sie liefen daher Gefahr, ihre Jobs zu verlieren. Es gebe in der Region aber auch Chancen - beispielsweise im Maschinenbau.

Köhlinger sieht die Unternehmen gefordert, mehr zu investieren, ihren Personaleinsatz vorausschauend zu planen und die Weiterbildung der Mitarbeiter zu fördern. Die Voraussetzungen seien durch entsprechende Tarifverträge längst vorhanden. Im politischen Raum fordert die IG Metall regionale Strukturfonds sowie die Einführung eines neuartigen Kurzarbeitergelds für Beschäftigte, die neue Qualifikationen erwerben wollen.

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