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Kaiserslautern am Fritz-Walter-Geburtstag ganz unten

25.10.2020 - Sieglos und ohne viel Hoffnung: Beim 1. FC Kaiserslautern geht es sportlich mal wieder bergab. Ausgerechnet vor dem 100. Geburtstag der 2002 gestorbenen Vereinslegende Fritz Walter droht mal wieder ein Absturz nach ganz unten.

  • Trainer Jeff Saibene. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Jeff Saibene. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am kommenden Samstag hätte der 2002 gestorbene Fritz Walter seinen 100. Geburtstag gefeiert. Der viermalige deutsche Meister 1. FC Kaiserslautern wird den Ehrentag der Club-Legende auf einem Abstiegsplatz der 3. Liga verbringen. Der Traditionsverein steckt nach der 2:3 (1:1)-Niederlage beim SV Meppen bereits sechs Wochen nach Beginn der neuen Saison mal wieder in einer handfesten sportlichen Krise.

Noch keine der bisherigen sieben Liga-Partien konnten die Roten Teufel gewinnen. Statt die vor der Spielzeit proklamierte «Spitzenmannschaft» zu sein, hängen die Pfälzer mit nur vier Punkten vorerst im Tabellenkeller fest. Dementsprechend fand Trainer Jeff Saibene nach der Pleite im Emsland bei Magentasport auch klare Worte: «Heute hat einfach alles gefehlt. Fußball besteht aus Zweikämpfen. So kann man kein Spiel gewinnen. Das erste Gegentor war bezeichnend für unseren Auftritt. Wenn man sich das anschaut, hat man das ganze Spiel gesehen.»

Angreifer Marvin Pourié, der zwischenzeitlich zum 2:2 getroffen hatte, wurde noch deutlicher und sprach davon, dass der FCK «wie kleine Kinder» gespielt habe: «Ein besseres Synonym finde ich für den Auftritt nicht, sonst würde ich anderen zu nahe treten oder sie beleidigen. Das war mehr als ein Rückschritt. Vielleicht hat man ansatzweise gesehen, dass wir es versucht haben, aber nicht, dass wir es wirklich wollten», sagte der 29-Jährige. «Heute müssen wir uns alle an der eigenen Nase packen. Wir wollten ein Statement setzen und die drei Punkte holen, ganz besonders für Dominik Schad. Die restlichen Worte behalte ich lieber für mich.»

Schad hatte in der englischen Woche in der Partie gegen Ingolstadt (1:1) einen Wadenbeinbruch erlitten und fällt mehrere Monate aus. In den kommenden Wochen geht es für die Pfälzer nun erstmal nur darum, die nötigen Punkte im Kampf gegen den Abstieg einzuspielen. Das dürfte in der am Samstag gezeigten Form schwer genug werden. Am nächsten Montag (19.00 Uhr) gastiert mit Hansa Rostock eine aktuelle Spitzenmannschaft im Fritz-Walter-Stadion.

Nicht wirklich gefallen dürfte die aktuelle sportliche Situation auch einer Gruppe von regionalen Unternehmern, die sich als «Saar-Pfalz-Invest GmbH» zusammengeschlossen und in der vergangenen Woche für 11 Millionen Euro 33 Prozent der Anteile an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA erworben hatte. Das Geld fließt aber nur, wenn die Gläubiger am kommenden Donnerstag bei einer Versammlung im Stadion den Insolvenzplan der Kapitalgesellschaft annehmen. Passiert das, wäre das am 1. September eröffnete Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen.

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