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Kampfjets nähern sich Drohnen-Übung: Keine Gefährdung

14.06.2019 - Kaiserslautern/Mainz (dpa/lrs) - Im Rahmen eines Übungsflugs einer Polizeidrohne haben sich Mitte Mai im Kreis Kaiserslautern zwei Militärmaschinen in kurzer zeitlicher Abfolge genähert. «Für alle Beteiligten bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung (...) Der seitliche Abstand der Kampfjets zu der Drohne betrug schätzungsweise 300 Meter», teilte das Polizeipräsidium Einsatz in Mainz am Freitag mit. Zuvor hatte der SWR über den Vorfall am 10. Mai bei Enkenbach-Alsenborn berichtet. Der Trainingsflug der Drohne war Teil einer allgemeinen polizeilichen Übung der Spezialeinheiten.

  • Eine Polizeidrohne zur digitalen Erfassung von Tatorten, Unfallstellen und Einsatzlagen. Foto: Thomas Frey/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Polizeidrohne zur digitalen Erfassung von Tatorten, Unfallstellen und Einsatzlagen. Foto: Thomas Frey/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kaiserslautern/Mainz (dpa/lrs) - Im Rahmen eines Übungsflugs einer Polizeidrohne haben sich Mitte Mai im Kreis Kaiserslautern zwei Militärmaschinen in kurzer zeitlicher Abfolge genähert. «Für alle Beteiligten bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung (...) Der seitliche Abstand der Kampfjets zu der Drohne betrug schätzungsweise 300 Meter», teilte das Polizeipräsidium Einsatz in Mainz am Freitag mit. Zuvor hatte der SWR über den Vorfall am 10. Mai bei Enkenbach-Alsenborn berichtet. Der Trainingsflug der Drohne war Teil einer allgemeinen polizeilichen Übung der Spezialeinheiten.

Offen ist, welche Folgen ein Zusammenstoß hätte. «Flugzeuge sind auf Vogelschläge ausgelegt, und im Moment wird untersucht, in wieweit der Aufprall einer Drohne mit dem eines Vogels vergleichbar wäre», sagte Andreas Strohmayer vom Institut für Flugzeugbau an der Universität Stuttgart. Vögel bestünden aus Fleisch und Knochen, hingegen besäßen Drohnen festeres Material - etwa den Akku, sagte der Wissenschaftler. Diese Einschätzung hatte er auch dem SWR geschildert.

Für die Polizei Rheinland-Pfalz gelte seit dem 16. Mai eine maximale Flughöhe von 100 Metern, teilte das Polizeipräsidium mit. «Diese Vorgabe hat vorläufigen Charakter, bis die fortlaufende Bewertung wieder andere Höhen zulässt.» Zur Klärung der Frage, wie solche Ereignisse zu vermeiden seien, sei auch die bundesweite polizeiliche Koordinierungsstelle «Drohnen» in Baden-Württemberg eingebunden. Es gehe insbesondere um die Klärung der Meldewege mit der Bundeswehr.

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