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Knapp 150 Millionen Euro Corona-Hilfen im Saarland

03.06.2020 - Rund 140 Millionen Euro sind als Soforthilfe aus Landes- und Bundesprogrammen an saarländische Kleinunternehmen geflossen, weitere neun Millionen wurden als Mittelstandshilfe gezahlt. Diese Zahlen gab Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) am Mittwoch in Saarbrücken bekannt. Zudem seien über die Förderbank SIKB 18 Millionen Euro Kreditvolumen mit Landesgeld hinterlegt worden. Unterm Strich seien also 167 Millionen Euro zur Stabilisierung der Wirtschaft in Umlauf gebracht worden.

  • Euro-Banknoten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Euro-Banknoten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wenn wir uns zurückversetzen in eine Zeit vor Corona sind das allesamt schwindelerregende Summen, über die wir hier mittlerweile reden», sagte Rehlinger. Doch es sei «sicherlich notwendig und wichtig» gewesen, dieses Geld auszuzahlen. «Die Rückmeldung von vielen haben mir das gezeigt». Bis zum 31. Mai konnten Anträge gestellt werden, die Bearbeitung der Anträge sei nun auf der Zielgeraden. Das landeseigene Programm wurde rund 13 000 Mal beantragt und sei abgearbeitet. Darüber hinaus seien 17 000 Anträge auf Bundeshilfe im Wirtschaftsministerium eingegangen.

Wirtschaftlich seien für eine zweite Phase nach den weitgehenden Kontaktbeschränkungen nun Konjunkturhilfen der Bundesregierung entscheidend. Zielgerichtete Hilfen seien nicht nur für Gastronomie und Hotellerie oder die Veranstaltungs- und Reisebranche erforderlich, sondern auch für Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs. Sie hätten bis zu 90 Prozent Einnahmeverluste. «Viele Betriebe, gerade die privaten, stehen mit dem Rücken an der Wand», so Rehlinger.

Mit Sorge betrachtete sie die neuesten Arbeitsmarktzahlen mit einem Anstieg von knapp 24 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Seit langer Zeit sei zum ersten Mal wieder die Marke von 40 000 überschritten worden. Nach Ansicht der Ministerin wird dies nicht das Ende der Fahnenstange sein. Besonders beunruhige sie dabei, dass vor allem junge Leute betroffen seien: Der Anstieg bei den Unter-25-Jährigen liege bei 40 Prozent.

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