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Künftig stehen mehr Grundschullehrer im Saarland bereit

06.12.2019 - Saarbrücken/Berlin (dpa/lrs) - Das bundesweit knappe Angebot verfügbarer Lehrkräfte an Grundschulen wird sich im Saarland nach einer Erhebung der Kultusministerkonferenz (KMK) in den nächsten zehn Jahren deutlich verbessern. Eine nun von der KMK beschlossene Prognose mit dem Titel «Lehrereinstellungsbedarf und -angebot in der Bundesrepublik Deutschland 2019 – 2030» schätzt, dass 2030 etwa 80 neu ausgebildete Lehrkräfte für Grundschulen im Saarland verfügbar sein werden. Der Bedarf für die Neueinstellung von Grundschullehrern verringert sich aber von 60 in diesem Jahr auf nur noch 40 im Jahr 2030. Die Prognose liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

  • Eine Lehrerin schreibt in einer Grundschule Wörter mit "Sp" am Anfang an eine Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Lehrerin schreibt in einer Grundschule Wörter mit "Sp" am Anfang an eine Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch für die Sekundarstufe I der weiterführenden Schulen sinkt dieser Bedarf von 80 auf 40 - bei dann schätzungsweise 50 neu ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern. Der künftige Lehrerbedarf werde allerdings auch von bildungspolitischen Faktoren wie Vorgaben zur Klassengröße, Schulstrukturen, finanziellen Möglichkeiten und pädagogischen Maßnahmen beeinflusst, erklärt die KMK.

In der Sekundarstufe II der Gymnasien müssen dieser Prognose zufolge im Jahr 2030 noch jährlich 60 Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden, nach 105 in diesem Jahr. Verfügbar sind 2030 nach der KMK-Prognose etwa 100 ausgebildete Lehrkräfte für diesen Schulbereich. Beim jährlichen Bedarf an sonderpädagogischen Fachkräften für die Schulen wird ein Rückgang von 40 auf 30 erwartet. Die Ausbildungsprognose erwartet für 2010 eine Zahl von 40 dieser Fachkräfte.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Saarland wird der Prognose zufolge bis 2030 um 0,9 Prozent auf 119 920 abnehmen. Bundesweit hingegen wird diese auf alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen bezogene Zahl um 6,4 Prozent auf 11,5 Millionen steigen. Allein an den Grundschulen erwartet die KMK hingegen noch eine Zunahme von 3,2 Prozent auf 32 400.

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