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LSVS-Affäre: Verfahren gegen Ex-Mitglieder eingestellt

19.09.2019 - Saarbrücken (dpa/lrs) - In der Finanzaffäre beim Landessportverband für das Saarland (LSVS) sind die Verfahren wegen Haushaltsuntreue gegen acht frühere Präsidiumsmitglieder vorläufig eingestellt worden. Sie müssten Geldauflagen in Höhe von insgesamt 400 000 Euro zahlen, teilte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken am Donnerstag mit. Wenn die Zahlungen innerhalb der nächsten sechs Monate eingegangen seien, erfolge die endgültige Einstellung. Den höchsten Betrag von 100 000 Euro müsse der ehemalige Präsident des LSVS, Klaus Meiser, zahlen. Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk (SR) darüber berichtet.

  • Die Richterbank eines Saals im Landgericht. Foto: Oliver Dietzke/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Richterbank eines Saals im Landgericht. Foto: Oliver Dietzke/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Einstellung der Ermittlungen erfolge, weil es sich nach Ansicht des zuständigen Dezernenten «um eine sachgerechte Beendigung des Verfahrens» handele, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Die erste Zahlung von 5000 Euro müsse binnen eines Monates gezahlt werden.

Meiser war im März im Saar-Sport-Skandal wegen Untreue und Vorteilsgewährung zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein gutes Jahr zuvor war er im Zuge der Affäre als Landtagspräsident zurückgetreten. Später legte er auch sein Amt als LSVS-Präsident und sein Mandat als Landtagsabgeordneter nieder. Der LSVS hatte über Jahre hinweg unkontrolliert mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Dabei ging es um Millionenbeträge.

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