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Landtag prüft nach Schwächeanfall Dauer von Plenarsitzungen

18.09.2020 - Nach dem Schwächeanfall einer Abgeordneten will das Präsidium des Landtags Rheinland-Pfalz die Dauer von Plenarsitzungen in den Blick nehmen. «Ein solcher Vorfall macht uns alle betroffen», sagte am Freitag ein Sprecher des Landtags. Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) wünsche der Abgeordneten Ellen Demuth (CDU) alles erdenklich Gute und eine rasche Genesung.

  • Die Abgeordneten sitzen im Landtag in der Rheingoldhalle. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Abgeordneten sitzen im Landtag in der Rheingoldhalle. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Landtagspräsidium wie auch der Ältestenrat beschäftigen sich nach Angaben des Sprechers vor Plenarsitzungen regelmäßig auch mit Fragen einer sinnvollen Sitzungsdauer. Das Thema werde aufgrund des Vorfalls vom Donnerstagabend ungeachtet der Ursachen in den kommenden Gremiensitzungen noch einmal besonders betrachtet.

Die CDU-Abgeordnete musste ihre Rede zum letzten Tagesordnungspunkt am Donnerstagabend plötzlich abbrechen. SPD-Abgeordnete führten sie vom Rednerpult und kümmerten sich zusammen mit Parlamentariern der CDU-Fraktion um die 38-jährige Politikerin aus Linz am Rhein (Kreis Neuwied). Der Vorfall ereignete sich nach mehr als elf Stunden der ohne Unterbrechung geführten Plenarsitzung während einer Debatte über einen Antrag der AfD-Fraktion. Vizepräsident Hans-Josef Bracht (CDU) erklärte daraufhin die Sitzung vorzeitig für beendet.

Im Oktober vergangenen Jahres war die Abgeordnete Helga Lerch, damals noch Mitglied der FDP-Fraktion, im Landtag zusammengebrochen. Damals sagte ein Fraktionssprecher, die langen Sitzungstage könnten auch eine physische Belastung sein. Die bisher längste Plenarsitzung fand laut Protokoll am 26. März 1992 statt - mit einem Beginn um 9.04 Uhr und einem Ende um 23.54 Uhr.

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