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Landwirte suchen Alternativen zu Schlachthöfen

07.03.2021 - Im Saarland und in Rheinland-Pfalz gewinnt das Tierwohl auch bei der Schlachtung immer mehr an Bedeutung. Um Rindern und Schweinen Stress und Ängste zu ersparen, suchen Landwirte nach Alternativen zu Transport und Schlachthäusern. Sie lassen ihre Tiere direkt auf dem Hof töten oder - wie in Rheinland-Pfalz - Rinder durch einen Kugelschuss auf der Weide.

  • Reinhold Jost (SPD), saarländischer Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, spricht. Foto: Johannes Neudecker/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Reinhold Jost (SPD), saarländischer Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, spricht. Foto: Johannes Neudecker/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das saarländische Umweltministerium unterstützt nach eigenen Angaben Projekte für Regionalvermarktung im Bereich der regionalen Fleischproduktion. Die Anschaffung einer mobilen Geflügelschlachtstätte werde ebenso gefördert wie der Bau eines Schlachthofes in Perl. «Kurze Wege und eine günstige Energiebilanz tragen dabei zusätzlich zum Klimaschutz und Tierwohl bei», sagte Umweltminister Reinhold Jost (SPD). Überdies sei die Nachfrage nach regionalen Produkten hoch und das Interesse der Saarländer an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln «ungebrochen».

Die Referatsleiterin bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Elisabeth Seemer, erklärte: «Rinder und Schweine direkt vom Bauernhof sind nicht erst seit Corona zunehmend gefragt.» Sie habe den Eindruck, «dass in dem Maße, wie bei weiten Verbraucherschichten der Fleischkonsum mengenmäßig zurückgeht, das Bedürfnis nach Fleisch vom Erzeuger zunimmt».

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