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Mainz 05 hofft gegen Wolfsburg auf Punkt-Zuwachs

18.01.2021 - Nach dem überraschenden Remis in Dortmund will der FSV Mainz 05 auch gegen den VfL Wolfsburg punkten. Zugleich arbeitet der Verein an einer personellen Verstärkung für den Bundesliga-Abstiegskampf.

  • Der Mainzer Trainer Bo Svensson steht an der Seitenlinie und fasst sich an seine Mütze. Foto: Guido Kirchner/dpa-Pool/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Mainzer Trainer Bo Svensson steht an der Seitenlinie und fasst sich an seine Mütze. Foto: Guido Kirchner/dpa-Pool/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Über den potenziellen Neuzugang Dominik Kohr mochten die Verantwortlichen des FSV Mainz 05 am Montagnachmittag nicht reden. Noch nicht jedenfalls. «Wir äußern uns nicht über Spieler, die nicht zu unserem Kader gehören», sagte Trainer Bo Svensson. Sportdirektor Martin Schmidt räumte immerhin ein, dass sich der Verein um eine Ausleihe des defensiven Mittelfeldakteurs von Eintracht Frankfurt bemühe. «Wir haben mit ihm und der Eintracht positive Gespräche geführt, spruchreif ist noch nichts. Aber es ist auf einem Weg, der positiv enden könnte», sagte der Schweizer.

Zunächst gilt der Fokus dem zweiten Spiel der englischen Woche gegen den VfL Wolfsburg am Dienstagabend (15.30 Uhr), für das Svensson ohne Innenverteidiger Jeremiah St. Juste und Außenverteidiger Daniel Brosinski planen muss. Beide fallen, wie schon am Samstag in Dortmund, verletzt aus. Das erhöht Stefan Bells Chancen, erneut in der Startelf zu stehen, sollte der Trainer an einer Formation mit Fünferkette festhalten.

Der 29 Jahre alte Innenverteidiger hatte beim 1:1 am vergangenen Samstag nach rund 22 Monaten ein überzeugendes Bundesliga-Comeback gegeben. «Ich war überzeugt, dass er die Aufgabe in dieser Funktion gut lösen würde», sagte Svensson. Bell, seit seiner Jugend in Mainz, bringe viel Erfahrung und Herz für die 05er mit. «Er kennt den Verein in- und auswendig, er kann seine Nebenleute besser machen, und er wird nicht unruhig», sagte der Däne über seinen früheren Teamkollegen.

So oder so steht den Rheinhessen eine Aufgabe bevor, die kaum einfacher werden dürfte als die beim BVB. «Wolfsburg ist ein Topteam, das einen super Fußball spielt», sagte Svensson voller Respekt vor der aggressiven, temporeichen, intensiven Herangehensweise der Niedersachsen unter Oliver Glasner. «Man sieht, wo er früher Trainer war.» Wie Svensson hat auch der VfL-Coach die RB-Salzburg-Schule durchlaufen.

Seine eigene Mannschaft nehme vom Auftritt im Westfalenstadion vor allem die Art und Weise, die Geschlossenheit, mit der sie sich präsentiert habe, mit. Der gemeinschaftliche Widerstand gegen die offensivstarken Dortmunder, inklusive des herausragenden Torwarts Robin Zentner, bildeten die Grundlage des überraschenden Punktgewinns. «Es gibt aber auch Sachen, die wir verbessern müssen», mahnte Svensson.

Zum ersten Mal werden die 05er übrigens auf Ridle Baku treffen. Der gebürtige Mainzer hatte bis Anfang dieser Saison sein gesamtes Fußballerleben beim FSV verbracht, bevor er nach Wolfsburg wechselte. «Wir freuen uns über seine Entwicklung», sagte Svensson über den Neu-Nationalspieler. «Aber in unserer Vorbereitung auf den Gegner nimmt er keine außergewöhnliche Rolle ein.»

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