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Mainz setzt Zeichen mit Schröder-Verlängerung

06.02.2020 - In der misslichen sportlichen Lage will Mainz Kontinuität vermitteln. Die Vertragsverlängerung von Sportchef Rouven Schröder soll auch helfen, bei Hertha erste Pluspunkte auf die Habenseite zu bringen.

  • Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder blickt in die Kamera. Foto: Timm Schamberger/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder blickt in die Kamera. Foto: Timm Schamberger/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mainz (dpa/lrs) - Groß gefeiert hat Rouven Schröder das verlängerte Arbeitspapier bis zum Juni 2024 beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz noch nicht. «Das ist ein beeindruckender Vertrauensbeweis. Glücklicher wäre ich, wenn wir dazu auch Punkte einsammeln», sagte der 44 Jahre alte Sportvorstand am Donnerstag vor der Auswärtspartie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hertha BSC. Er sei voller Tatendrang und wolle sich mit 100 Prozent Leidenschaft einbringen. «Aber ich bin kein Alleinunterhalter», betonte der gebürtige Sauerländer mit Verweis auf seinen Mitarbeiterstamm.

Für Trainer Achim Beierlorzer ist er immer der erste Ansprechpartner. Beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. «Rouven ist ein authentischer Typ, geradlinig, akribisch und fleißig. Aus der Vertragsverlängerung spricht die Wertschätzung», meinte der Mainzer Coach.

Schröders neues Arbeitspapier gilt auch für den Fall des Abstiegs. «Ich habe richtig Lust, perspektivisch die vor uns liegenden Projekte im sportlichen Bereich, bei den Profis und im NLZ, aber auch bei der Infrastruktur und im Gesamtverein voranzutreiben und mit zu gestalten», erklärte Schröder, der vom Klassenerhalt seiner Mainzer überzeugt ist.

Ganz nebenbei hat der Sportchef den Kader um einen Spieler verschlankt. Innenverteidiger Ahmet Gürleyen wird bis zum Sommer an den österreichischen Zweitligisten FC Liefering ausgeliehen. Trainer beim «Farmteam» von RB Salzburg ist der frühere Mainzer Abwehrrecke Bo Svensson. «Ahmet soll sich da weiterentwickeln und Spielpraxis sammeln», sagte Beierlorzer, der damit auf ein Überangebot an Innenverteidigern reagierte. «Wir haben Bruma dazubekommen. Das schränkt seine Chancen ein.»

Der niederländische Innenverteidiger fiebert seinem ersten Einsatz im 05-Dress entgegen. Beierlorzer ließ aber offen, ob er die «Schießbude» (47 Gegentreffer) mit dem 28-Jährigen stabilisieren will. «Wir müssen sehen, ob es passt». Auch Handschlag-Verweigerer Kunde Malong ist in der Verlosung. «Er hat sich überragend verhalten. Die Geschichte ist durch», erklärte Beierlorzer. Kunde bezeichnete den Vorgang bei seiner frühen Auswechslung gegen den FC Bayern (1:3) in der «Allgemeinen Zeitung» als «überaus peinlich». «Ich habe mich noch nie in meinem Fußballer-Leben so respektlos und ungebührend verhalten.»

Ob mit Kunde oder ohne: In Berlin genießt die Balance auf dem Platz oberste Priorität. «Wir brauchen eine stabile Defensive. Nur mit Geschlossenheit können wir alles in die Waagschale werfen. Wenn wir die Balance haben, wird es ein Spiel auf Augenhöhe. Wir wollen es ab jetzt besser machen und gewinnen», sagte der FSV-Trainer, der die im Winter mit fast 80 Millionen Euro verstärkten Berliner zweimal gegen Schalke 04 in Liga und Pokal beobachten konnte. Nach vier Niederlagen in Serie täte schon ein Unentschieden der geschundenen Mainzer Seele gut.

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