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Mehr Arbeitslose in Rheinland-Pfalz zu Jahresbeginn

30.01.2020 - Im ersten Monat des Jahres ist die Arbeitslosigkeit gestiegen. Betroffen sind alle Personengruppen. Die Kräftenachfrage der Unternehmen war weiterhin rückläufig. Für sprunghafte Bewegungen in die eine oder andere Richtung haben Experten keine Anzeichen.

  • Zwei Personen stehen vor dem Logo der Agentur für Arbeit. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zwei Personen stehen vor dem Logo der Agentur für Arbeit. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Saarbrücken/Mainz (dpa/lrs) - Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist zu Jahresbeginn gestiegen. Im Januar waren rund 106 800 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 10,8 Prozent mehr oder 10 400 Menschen mehr als im Dezember 2019. Das teilte die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Donnerstag in Saarbrücken mit. Im Vergleich zu Januar 2019 ergibt sich ein Plus von 3600 Menschen oder 3,5 Prozent.

Vor einem Jahr waren in Rheinland-Pfalz 103 200 Frauen und Männer arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 4,7 Prozent. Vor vier Wochen betrug sie 4,3 Prozent und vor einem Jahr 4,6 Prozent.

«Erwartungsgemäß sind wir in den Januar mit steigender Arbeitslosigkeit gestartet», sagte Heidrun Schulz, die Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. Dies sei eine saisonbedingt typische Entwicklung.

«Insbesondere aus den Außenberufen haben sich mehr Menschen arbeitslos gemeldet», meinte sie. «Allerdings sind auch im Vergleich zum Vorjahr wieder mehr Frauen und Männer ohne Beschäftigung - worin ich auch die Auswirkungen einer konjunkturellen Eintrübung erkenne. Ebenso verzeichnen wir bei den Stellen deutliche Rückgänge.»

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt im Jahr 2020 sei derzeit schwierig einzuschätzen. «Für sprunghafte Bewegungen in die eine oder andere Richtung haben wir keine Anzeichen», betonte Heidrun Schulz.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler betonten, der Anstieg sei eine saisonbedingte Entwicklung, wie sie jedes Jahr zu verzeichnen sei. «Sie betrifft vor allem die Außenberufe. Insgesamt ist die Arbeitsmarktsituation in Rheinland-Pfalz weiter positiv», teilten die SPD-Politikerinnen mit. «Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, die soziale Inklusion von am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen zu fördern und in Bildung und Ausbildung von Jugendlichen zu investieren», sagte Dreyer.

Im Januar meldeten sich 16 200 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Dies waren 5900 oder 57,9 Prozent mehr als im Dezember. Andererseits beendeten rund 6200 Menschen die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, das waren 300 Menschen oder 4,6 Prozent mehr als im Vormonat.

Im Januar waren 34 800 Arbeitsstellen gemeldet. Das waren 4500 Stellen oder 11,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die meisten gab es in der Zeitarbeit (9780) und im Handel (3780) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (3750) und im Verarbeitenden Gewerbe (3210).

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