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Mehr Geld für Uni-Umstrukturierung in Rheinland-Pfalz

21.09.2020 - Für den geplanten Umbau der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft erhalten die drei betroffenen Uni-Standorte 18 Millionen Euro und damit 10 Millionen Euro mehr als bislang vorgesehen. Das teilte das Wissenschaftsministerium am Montag nach Gesprächen mit den Leitungen der Uni Koblenz-Landau und der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) in Mainz mit.

  • Konrad Wolf (SPD) bei einem Interview. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Konrad Wolf (SPD) bei einem Interview. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zum 1. Januar 2023 sollen die TUK mit dem Universitätsstandort in Landau zu einer neuen Technischen Universität verschmelzen und die Universität Koblenz eigenständig werden. «Die Hochschulstrukturreform ist ein zentrales Projekt der rheinland-pfälzischen Hochschulpolitik und hinsichtlich der Herausforderungen einzigartig in der Wissenschaftslandschaft», sagte Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD).

Die Mittel für die Aufstockung stammen aus dem Sondervermögen «Bekämpfung der Corona-Pandemie» und sollen von den Universitäten insbesondere für die Digitalisierung der Bibliotheken und der Verwaltungen in Kaiserslautern, Landau und Koblenz sowie dem Ausbau der Rechenzentren genutzt werden.

An der Tatsache, dass das Geld aus dem Sondervermögen genommen wird, stößt sich die oppositionelle CDU-Fraktion. «Was hat die Hochschulstrukturreform mit Corona zu tun», fragte die hochschulpolitische Sprecherin Marion Schneid in einer Mitteilung. Das Corona-Sondervermögen müsse herhalten, um finanzielle Löcher zu stopfen. Dem Ministerium fehle ein durchdachtes Finanzkonzept.

Minister Wolf, TUK-Präsident Arnd Poetzsch-Heffter und die Präsidentin der Universität Koblenz-Landau, May-Britt Kallenrode, erklärten indes gemeinsam: «Damit sind die wesentlichen finanziellen Fragen für den Neustart im Jahr 2023 geklärt.» Der aktuelle Personalbestand an den Standorten in Koblenz und Landau solle auch nach der Trennung erhalten bleiben.

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