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Mehr Klagen in der Grundsicherung im Saarland

10.01.2020 - Saarbrücken (dpa/lrs) - Bei den Jobcentern im Saarland sind im vergangenen Jahr mehr Widersprüche und Klagen in der Grundsicherung eingereicht als noch im Jahr davor. Menschen, die Leistungen vom Jobcenter erhalten - also etwa Arbeitslose, die Hartz IV beziehen - haben im vergangenen Jahr 7100 Widersprüche und 750 Klagen eingereicht, wie die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte. Das waren demnach 900 beziehungsweise 15 mehr als noch 2018. 61 Prozent aller Widersprüche und 58 Prozent aller Klagen seien zurückgewiesen oder zurückgezogen worden.

  • Ein älterer Mensch hat Geldscheine in der Hand. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein älterer Mensch hat Geldscheine in der Hand. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit einem Anteil von 21 Prozent sei das Thema «Aufhebung und Erstattung» der Grundsicherung die häufigste Ursache für einen Widerspruch, teilte die Regionaldirektion mit. Widersprüche für Bescheide zur Berechnung der Kosten für Unterkunft und Heizung kamen demnach auf 14 Prozent, Bescheide zur Berechnung von Einkommen und Vermögen auf 13 Prozent. Rund 14 Prozent aller Klagen bezogen sich nach Angaben der Regionaldirektion auf Bescheide zur Berechnung der Kosten für Unterkunft und Heizung, 5 Prozent auf Sanktionen.

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