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Ministerium: Verdopplung der Menge an geschädigtem Holz

17.05.2019 - Mainz (dpa/lrs) - Nach dem Dürresommer 2018 und angesichts der großen Borkenkäfer-Population im Wald rechnet das rheinland-pfälzische Umweltministerium in diesem Jahr mit deutlich mehr geschädigtem Holz. Bis Ende 2018 seien wegen der Folgen des Klimawandels rund eine Million Festmeter Schadholz angefallen, teilte das Ministerium am Freitag in Mainz mit. «Wir gehen davon aus, dass sich diese Menge 2019 mindestens verdoppeln wird», sagte Umwelt- und Forstministerin Ulrike Höfken (Grüne) nach einer Mitteilung. Ende März dieses Jahres seien es schon rund 1,3 Millionen Festmeter gewesen, die aufgearbeitet worden seien.

  • Ulrike Höfken (Grünen), rheinland-pfälzische Umwelt- und Forstministerin, aufgenommen während einer Veranstaltung. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ulrike Höfken (Grünen), rheinland-pfälzische Umwelt- und Forstministerin, aufgenommen während einer Veranstaltung. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Höfken forderte vom Bund mehr Hilfe für Waldbesitzer. Von den insgesamt 25 Millionen Euro, die aus den Mitteln der sogenannten «Gemeinschaftsaufgabe Agrar- und Küstenschutz» bereitgestellt würden, entfielen jährlich 267 000 Euro auf Rheinland-Pfalz - das seien gerade einmal 0,45 Euro pro Hektar Wald. Im Februar war der Bundesrat in Berlin einem Antrag aus Rheinland-Pfalz gefolgt und hatte ebenfalls mehr Geld für Forstbetriebe zum Ausgleich von Dürreschäden gefordert.

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