Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Mutmaßliche Schleuser wegen arrangierter Ehen vor Gericht

24.02.2020 - Stuttgart (dpa/lrs) - Eine mutmaßliche Bande von Schleusern soll Dutzende Scheinehen arrangiert und vor allem Indern auf diesem Weg die Möglichkeit verschafft haben, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Die acht angeklagten Vermittler aus Indien und Deutschland waren im Mai 2019 nach monatelangen Ermittlungen bei einer Razzia in mehreren Städten in Baden-Württemberg und im Saarland festgenommen worden, einige von ihnen sitzen seither in Untersuchungshaft. Seit Montag muss sich die mutmaßliche Bande vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten.

  • Das Wort «Landgericht» steht an einem Eingang des Landgerichts Stuttgart. Foto: Marijan Murat/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Wort «Landgericht» steht an einem Eingang des Landgerichts Stuttgart. Foto: Marijan Murat/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut Staatsanwaltschaft haben die Männer im Alter zwischen 34 und 60 Jahren gemeinsam mit weiteren Verdächtigen zwischen Juni 2014 und Mai 2019 mindestens 39 illegale Eheschließungen organisiert, vorwiegend zwischen Männern aus Indien oder Pakistan mit bulgarischen oder griechischen Frauen. Das Ziel: ein Aufenthaltsrecht in Deutschland. Vor allem für die Schleuser lohnt sich das Geschäft: Der illegale Gewinn in einem solchen Fall liegt laut Landeskriminalamt Baden-Württemberg bei jeweils bis zu 25 000 Euro. Der Prozess soll bis mindestens Mai dauern.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren