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NGG: 239 000 Sachsen würden von Grundrente profitieren

21.02.2019 - Dresden (dpa/sn) - Gäbe es die von der SPD geplante Grundrente jetzt schon, würden in Sachsen einer Berechnung zufolge rund 239 000 Menschen mit schmaler Rente davon profitieren. Davon wären 170 000 Frauen und 69 000 Männer, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilte. Diese bekämen derzeit nach mindestens 35 Beitragsjahren eine Rente von weniger als 896 Euro im Monat. Nach dem innerhalb der Bundesregierung heftig umstrittenen Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sollen solch schmale Renten automatisch aufgestockt werden.

  • Eine Rentnerin hält verschiedene Euroscheine in ihren Händen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Rentnerin hält verschiedene Euroscheine in ihren Händen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Gewerkschaft berief sich auf eine von ihr in Auftrag gegebene Untersuchung des Pestel-Institus (Hannover), das Daten der Deutschen Rentenversicherung ausgewertet hat. Diese beziehen sich auf Ende 2017. Damals bezogen in Sachsen 67 000 Menschen eine Rente von weniger als 600 Euro. Zwei Drittel dieser Mini-Renten gingen an Frauen, so die Gewerkschaft. Nach Einschätzung des NGG-Landesbezirks Ost würde die Grundrente vor allem den Beschäftigten in Hotellerie, Gastronomie und im Bäckerhandwerk zugute kommen.

Der Plan des Bundesarbeitsministers sieht Rentenzuschläge für Geringverdiener vor, die mindestens 35 Jahre lang Beiträge gezahlt haben. Auch Teilzeitarbeit, Kindererziehungs- und Pflegezeiten zählen. Wer dann weniger als 896 Euro Rente hat, bekäme bis zu 447 Euro monatlich als Zuschlag. Dies kann rund 5 Milliarden Euro im Jahr kosten.

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