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Neue Fregatte «Rheinland-Pfalz» in 2021 beginnen

28.09.2020 - Mit mehrjähriger Verspätung soll die neue Fregatte «Rheinland-Pfalz» 2021 ihre regulären Fahrten beginnen. Das Kriegsschiff solle «nach heutigem Stand im Juli 2021 von der Industrie abgenommen werden. Im Anschluss wird sie von der Marine in Dienst gestellt», teilte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz der Deutschen Presse-Agentur mit. Das Partnerschiff von Rheinland-Pfalz, eines der modernsten Waffensysteme der Bundeswehr, steche derzeit für Erprobungsfahrten in See, verzögert auch von der Corona-Pandemie.

  • Die Fregatte Rheinland-Pfalz. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Fregatte Rheinland-Pfalz. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schon 2017 hatte die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) in Hamburg die letzte von vier neuen Fregatten der Schiffsklasse F 125 für die Deutsche Marine getauft. Seit Jahrzehnten pflegt das Binnenland Rheinland-Pfalz eine Partnerschaft mit der Marine - erst mit der alten, bereits verschrotteten Fregatte mit dem Namen des Bundeslandes, jetzt mit dem Nachfolgeschiff.

Die Fregatten «Nordrhein-Westfalen» und «Baden-Württemberg» sind in die Flotte aufgenommen worden, die «Sachsen-Anhalt» soll bald folgen - und als letztes Schiff die «Rheinland-Pfalz». Eigentlich hätte sie schon 2017 in Dienst gestellt werden sollen. Doch in dem komplexen Führungs-, Waffen- und Einsatzsystem der Fregatten hatte es Probleme bei der Hard- und Software gegeben.

Das sogenannte Vorschiff der «Rheinland-Pfalz» wurde laut Bundeswehr auf der Peene-Werft in Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern gefertigt und zum Zusammenbau mit dem Hinterschiff nach Hamburg gebracht. Dort integrierten Kapitäne von Hafenrundfahrten das lange Zeit unfertige Kriegsschiff in ihre oft ironischen Erläuterungen.

Die vier neuen Fregatten, die zusammen 3,1 Milliarden Euro kosten sollen, sind rund 150 Meter lang und kommen mit einer deutlich kleineren Stammbesatzung als die Vorgängerschiffe aus. Die Fregatten können bis zu zwei Jahre im Einsatzgebiet bleiben, ohne für größere Wartungsarbeiten nach Deutschland zurückkehren zu müssen. Für die vier Fregatten gibt es acht Besatzungen, die rotieren können. Taufpatin Dreyer hatte 2017 in Hamburg gesagt, sie hoffe, «dass es vor allem Friedensmissionen und humanitäre Einsätze sein werden, die unser Schiff herausfordern werden». Das gleichnamige, deutlich kleinere Vorgängerschiff war 2013 nach fast 30 Jahren Einsatz auf den Weltmeeren außer Dienst gestellt worden - nach 770 701 Seemeilen.

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