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Neues Schuljahr im Saarland startet mit mehr Schülern

17.07.2020 - Nach den Sommerferien wird am 17. August im Saarland wieder der Regelbetrieb an den Schulen aufgenommen. Unterm Strich werden es dann mehr Schüler sein als vor der Corona-Krise.

  • Christine Streichert-Clivot (SPD), Bildungsministerin des Saarlandes. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Christine Streichert-Clivot (SPD), Bildungsministerin des Saarlandes. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Saarland steigt die Zahl der Schüler an den allgemeinbildenden Schulen im neuen Schuljahr um 0,54 Prozent. Nach den Ferien werden hier insgesamt 89 870 Mädchen und Jungen die Schulbank drücken. Darunter sind auch 8000 I-Männchen, Schüler, die eingeschult werden (222 mehr als im Vorjahr). Hinzu kommen noch 27 550 Schüler an beruflichen Schulen (163 weniger). Diese Zahlen gab Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) am Freitag in Saarbrücken bekannt.

Die Schulen werden ab dem 17. August dann ihren gewohnten Regelbetrieb aufnehmen. Das bedeute jedoch nicht, dass man in die Zeit vor der Schulschließung wegen der Corona-Pandemie am 13. März zurückkehren und so tun werde, als ob es das Virus nie gegeben hätte. «Sondern es bedeutet für uns, das Recht auf Bildung zu realisieren für alle Kinder und Jugendliche, aber auch den Gesundheitsschutz nach wie vor hochzuhalten, damit dies auch gelingen kann», so Streichert-Clivot.

Möglich sei dies jedoch nur, wenn auch genügend Lehrkräfte zur Verfügung ständen: Deshalb solle für die 1,4 Prozent der Lehrer, die als Risiko-Gruppe noch zu Hause gewesen wären, der Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht vorbereitet werden. Zudem habe man befristet für das nächste Schuljahr bereits 50 neue Lehrer einstellen können, 50 weitere werden folgen. «Für uns ist das unabdingbar, dass wir mit der Situation auch klarkommen können», sagte die Ministerin. Klar sei für sie jedoch: «Am Regelbetrieb führt für mich kein Weg mehr vorbei.» Ihr Ziel sei es, nicht noch einmal landesweite Schul- oder Kitaschließungen umzusetzen.

Die Kitas sollen bereits am 1. August wieder in den Regelbetrieb einsteigen. Mit dem eingeschränkten Regelbetrieb, der im Juni umgesetzt worden sei, habe man laut Streichert-Clivot «sehr, sehr gute Erfahrungen» gemacht. Rund 26 500 Mädchen und Jungen konnten seitdem betreut werden, sprich 74 Prozent aller Kita-Kinder.

Erfreut zeigte sich die Ministerin, dass im neuen Jahr die Schulsozialarbeit ausgebaut werden könne und es gelungen sei, mit allen Schulträgern entsprechende Verträge abzuschließen. «Wir gehen davon aus, dass die Krise auch als Brennglas gewirkt hat», sagte sie. Wo Kinder bereits Unterstützungsbedarf gehabt hätten, habe sich diese Situation noch verschärft. Insofern werde man mit dem neuen Programm zur Schulsozialarbeit «auf jeden Fall den Nerv der Schulen treffen können».

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