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Noch mehr Staus in Koblenz befürchtet: Thema im Landtag

04.04.2019 - Koblenz/Mainz (dpa/lrs) - Mit der Teilsperrung einer weiteren Brücke werden von diesem Wochenende an alle drei Rheinquerungen in Koblenz saniert und die Megastaus im Berufsverkehr wohl nochmals verlängert. Die CDU-Opposition im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz forderte am Donnerstag Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) auf, diesen aus ihrer Sicht unabgestimmten «Brücken-Gau» am 18. April im Verkehrsausschuss zu erklären. Die AfD-Fraktion äußerte sich ähnlich.

  • Berufspendler fahren mit ihren Autos über eine Autobahn. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Berufspendler fahren mit ihren Autos über eine Autobahn. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut der Rhein-Mosel-Stadt werden abgesehen von den Fahrbahnverengungen der Süd- und der Bendorfer Brücke in der Nacht von diesem Freitag auf Samstag auch zwei der vier Fahrspuren der innerstädtischen Pfaffendorfer Brücke vorerst gesperrt. Grund seien größere Schäden als erwartet. Erst vor etwa drei Wochen sei das als Ergebnis einer Sonderprüfung bekanntgeworden.

«Die Pfaffendorfer Brücke soll ertüchtigt werden, damit wieder drei Spuren freigegeben werden können», sagte Stadtsprecher Heiko Breitbarth. Langfristig sei ein Neubau daneben geplant. Zur Verbesserung der aktuellen Stausituation in Koblenz seien mehr Pendlerparkplätze, mehr Busse sowie mehr Fähr- und Seilbahnfahrten im Gespräch. Und entzerrte Arbeitszeiten in Behörden und Unternehmen.

Die Sprecherin des Verkehrsministeriums, Susanne Keeding, teilte mit: «Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) wurde von den Bauarbeiten der Stadt Koblenz an der Pfaffendorfer Brücke überrascht und hat davon aus der Presse erfahren. Bis heute liegt keine Information der Stadt Koblenz über die Bauarbeiten der Stadt vor.» Die Schäden der Pfaffendorfer Brücke seien wohl sehr kurzfristig festgestellt worden.

Die Arbeiten an den anderen beiden Koblenzer Brücken habe der LBM früh mit der Stadt abgestimmt. «Es gab auch keine Gründe, die dagegen sprachen, Bauarbeiten an diesen Brücken gleichzeitig vorzunehmen.» Vorwürfe der CDU an Wissing entbehrten daher jeglicher Grundlage.

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