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OB: Gespräche mit Bund und Land zu Gutenbergmuseum möglich

06.07.2020 - Nach der Entscheidung zum Standort des Mainzer Gutenbergmuseums kann nach Ansicht von Oberbürgermeister Michael Ebling nun die weitere Planung losgehen. «Jetzt können wir auch Gespräche mit Bund und Land führen», sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Dabei könne es um Zuschüsse für den geplanten Abriss des bisherigen Baus und einen Neubau gehen, um «noch wertvollere Unterstützung für den dauerhaften Betrieb» des Museums und auch um die künftige Trägerschaft. In welcher Form möglicherweise Bund oder Land mitmachen könnten, bleibe abzuwarten. Bund und oder Land als Mitträger halte er für das Haus für durchaus angemessen, denn es sei ein Museum von zumindest nationalem Rang.

  • Blick auf das historische Gebäude «Zum Römischen Kaiser», in dem das Gutenbergmuseum untergebracht ist. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf das historische Gebäude «Zum Römischen Kaiser», in dem das Gutenbergmuseum untergebracht ist. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die jüngste Geschichte des Museums über den Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, Johannes Gutenberg, ist eine bewegte. Vor zwei Jahren hatten die Mainzer einen nach der Gutenberg-Bibel benannten Turm neben dem Museum in einem Bürgerentscheid abgelehnt. Es wurden tiefe Gräben zwischen Gegnern und Befürwortern aufgerissen. Seit Oktober 2018 lotete eine Arbeitswerkstatt neue Chancen aus.

Die Werkstatt mit Sachverständigen, Politikern und Vertretern von Bürgergruppen habe die Situation befriedet, sagte Ebling. Nun werde der Stadtrat nach der Sommerpause aller Voraussicht nach beschließen, die Empfehlung zu unterstützen, das Museum am jetzigen Standort neu zu bauen. «Das wird wieder ein anspruchsvolles Projekt», sagte der OB. Er ist gegen eine komplette Schließung. Zumindest ein Teil der Ausstellungsstücke müsse zu sehen bleiben, wo sei noch unklar.

Als neuer Standort für das Museum war bis vor kurzem das Areal des Allianzhauses unweit vom Landtag im Gespräch gewesen. Dort ist ein Kulturclub im Erdgeschoss und eine Flüchtlingsunterkunft darüber. Dort hatte es einen Corona-Ausbruch gegeben, sie stand mehrere Wochen lang unter Quarantäne. Der Mietvertrag für die Unterkunft läuft laut Stadt 2021 aus. Was dann mit dem Gebäude geschieht, sei noch nicht sicher und Sache der Besitzerin Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG), an der die Stadt mit 43 Prozent beteiligt ist.

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