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Polizeitaucher üben Spurensicherung im Rhein

23.05.2019 - Mainz (dpa/lrs) - Polizeitaucher haben bei einer Übung am Mainzer Rheinufer ein Messer, einen Lippenstift und Ausweispapiere aus dem Wasser gefischt. «Wir üben, Beweismittel so zu bergen, dass Spuren hinterher daran noch gesichert werden können», sagte der Leiter der Abteilung Bereitschaftspolizei beim Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik, Jürgen Traub, am Donnerstag in Mainz. Die Taucher tasteten in wenigen Metern Tiefe mit der Hand nach den Gegenständen. Bei ihrer viertägigen Übung zogen sie auch zahlreiche verrostete, sperrige Metallteile aus dem Rhein.

  • Polizeitaucher üben am Rheinufer. Foto: Andreas Arnold © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizeitaucher üben am Rheinufer. Foto: Andreas Arnold © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Neben der geringen Sichtweite im Rhein bereiteten die Strömung und der hohe Pegelstand den Tauchern Schwierigkeiten. «Man muss öfters tauchen, um Gefahrenlagen besser einschätzen zu können», sagte der Leiter der technischen Einsatzbereitschaft Jörg Kronauer. Einige Fundstücke - wie Messer und Papiere - sollten an die zuständigen Dienststellen zur Auswertung übergeben werden.

Bei der Polizei in Rheinland-Pfalz arbeiten acht Taucher. Sie werden von weiteren Einheiten wie dem Bootsdienst, Leinenführern, Spurensicherern und dem Kampfmittelräumdienst unterstützt. Neben der Spurensuche unter Wasser bergen die Taucher auch Autos und Menschen.

«Wenn man in Rheinland-Pfalz die Lahn, die Mosel, den Glan, den Rhein hat, dann wissen wir, wie wichtig die Fähigkeiten der Polizeitaucher sind», sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) während der Übung.

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